Designerin L'Wren Scott Mick Jaggers Freundin tot in New York gefunden

Die Freundin von Mick Jagger ist gestorben: L'Wren Scott wurde laut Polizei tot in ihrer New Yorker Wohnung entdeckt. Die Designerin wurde 49 Jahre alt.

Designerin Scott, Sänger Jagger (2010): "Komplett schockiert"
DPA

Designerin Scott, Sänger Jagger (2010): "Komplett schockiert"


New York - Die Freundin von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger ist tot. L'Wren Scott, die als Designerin und Model arbeitete, sei am Montagmorgen in New York leblos aufgefunden worden, teilte die Polizei mit. Die 49-Jährige sei bewusstlos in ihrer Wohnung im Stadtteil Chelsea entdeckt worden. Rettungskräfte hätten ihren Tod festgestellt.

Die New Yorker Feuerwehr teilte mit, sie sei wegen eines "möglichen Herzstillstands" gerufen worden. Die Rettungskräfte hätten bei ihrem Eintreffen eine Leiche vorgefunden. Die Untersuchung des Falls dauere an, so die Polizei. Die Ermittler gehen jedoch nach eigenen Angaben von einem Suizid aus.

Jagger sei "komplett schockiert und niedergeschmettert" von der Nachricht, sagte eine Sprecherin des Sängers. Scott war seit mehr als einem Jahrzehnt mit dem Rolling-Stones-Frontmann zusammen, der derzeit auf Tour in Australien ist.

Prominente Freunde und Bekannte von Scott reagierten bestürzt auf die Nachricht von ihrem Tod. "Ich bin untröstlich nach dem Verlust der großartigen und talentierten L'Wren Scott", schrieb Jaggers Ex-Frau Bianca Jagger bei Twitter. "Möge sie in Frieden ruhen." Scott sei eine "seltene, wundervolle und talentierte Seele" gewesen, schrieb Schauspielerin Bette Midler. "Ich bin erschüttert."

Es gebe keine Worte, die beschreiben könnten, wie sie sich fühle, zitierte die "New York Times" Scotts Designer-Kollegin Diane von Furstenberg. "Ich wünschte, sie hätte um Hilfe gebeten, so dass eine solche Tragödie nie passiert wäre." Scott sei "brillant, elegant, liebenswürdig und großzügig" gewesen, schrieb die Schauspielerin Olivia Wilde. "Was für eine Tragödie."

Das 1,93 Meter große Model hatte als Designerin mit Prominenten wie Madonna, Sarah Jessica Parker, Nicole Kidman und Angelina Jolie zusammengearbeitet. Auch die US-amerikanische First Lady Michelle Obama war bereits in Kreationen von Scott gesehen worden.

Mitte Februar hatte die im US-Bundesstaat Utah geborene Scott die Präsentation ihrer Kollektion bei der Londoner Modewoche kurzfristig abgesagt. Als Grund waren Verzögerungen in der Produktion genannt worden. Sie hatte die neuen Modelle stattdessen über soziale Medien vorstellen wollen.

wit/dpa/AP/AFP/Reuters



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