Lady Di Briten glauben an Verschwörung

Jeder vierte Brite hält die verstorbene Lady Diana für das Opfer eines Mordkomplotts. Am 31. August jährt sich zum sechsten Mal der Todestag der "Königin der Herzen".


Diana: Briten glauben an Komplott
AFP

Diana: Briten glauben an Komplott

London - Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die der "Sunday Express" genau am sechsten Todestag von Lady Di veröffentlichte. Nach der Telefonumfrage unter gut 1000 Bewohnern des Vereinigten Königreichs glauben 27 Prozent der Briten, dass der tödliche Autounfall in Paris kein Zufall war, sondern dass Diana ermordet wurde. 51 Prozent der Befragten waren jedoch nicht dieser Meinung, der Rest legte sich nicht fest. Fast jeder zweite Brite glaubt allerdings, dass die näheren Umstände ihres Todes vertuscht wurden.

Die britische Justiz hatte erst am vergangenen Freitag eine amtliche Untersuchung zur Aufklärung der Hintergründe angekündigt. Dabei soll allerdings Dianas damaliger Begleiter Dodi Fayed im Vordergrund stehen. Dessen Vater, der "Harrods"-Besitzer Mohammed Fayed, hatte seit Jahren auf eine amtliche Untersuchung der Todesursache gedrängt.

Mohammed Fayed sagte am Sonntag, er wolle die Wahrheit auf jeden Fall herausfinden. Fayed, der seit langem behauptet, der britische Geheimdienst habe das Paar auf dem Gewissen, sagte: "Mit jedem Jahr, das vergeht, wächst meine Entschlossenheit, die Wahrheit über diese Tragödie aufzudecken."

Diana war am 31. August 1997 im Alter von 36 Jahren gemeinsam mit dem 43-järhigen Dodi in Paris verunglückt. Auch der Fahrer des Unfall- Mercedes, Henri Paul, kam ums Leben. Fayed hat immer wieder den Verdacht erhoben, das Paar sei Opfer eines "Mordkomplotts" geworden.

Eine richterliche Untersuchung in Frankreich war aber zu dem Schluss gekommen, dass der Fahrer nach übermäßigem Alkohol- und Tablettenkonsum die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.



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