Bayern Brand in BMW-Werk Landshut

Ein Feuer bei BMW in Landshut hat die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Wegen starker Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Eine Bahnstrecke war zwischenzeitlich gesperrt.

BMW-Werk Landshut
Google Earth/ Digital Globe

BMW-Werk Landshut


Im BMW-Werk im bayerischen Landshut hat es gebrannt. Eine Metallgießanlage war in einer Halle in Brand geraten, wie ein Sprecher des Werks sagte. Nach ersten Polizeierkenntnissen überhitzte sich eine Druckgussmaschine und verursachte dadurch eine starke Rauchentwicklung. Zur Klärung der Brandursache und Schadenshöhe schaltete die Polizei einen Sachverständigen ein.

Drei Personen wurden leicht verletzt, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Ein BMW-Mitarbeiter sei vermutlich wegen einer Rauchvergiftung kurzfristig bewusstlos gewesen und in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden. Außerdem hätten ein weiterer Mitarbeiter und ein Feuerwehrangehöriger leichte Verletzungen erlitten, die ambulant versorgt werden konnten.

Dem Werkssprecher zufolge waren am Sonntag nur wenige Mitarbeiter in der Halle. Das Gebäude sei geräumt worden, Werksfeuerwehr und Rettungskräfte waren schnell vor Ort. Sie konnten den Brand unter Kontrolle bringen und löschen. Dem Werkssprecher zufolge bestand keine Gefahr, die Flammen könnten von der wenige Quadratmeter großen Gießanlage auf die Halle übergreifen. In der Anlage werden Magnesiumteile für Fahrzeugkarosserien hergestellt.

Bei dem Brand kam es zunächst zu starker Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde laut der "Passauer Neuen Presse" angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Inzwischen wurde die Warnung der Zeitung zufolge wieder aufgehoben.

Wegen des Rauchs wurde die Bahnstrecke zwischen Wörth an der Isar und Landshut zwischenzeitlich gesperrt. Am frühen Nachmittag wurde die Sperrung aufgehoben - zu dem Zeitpunkt war die Rauchentwicklung schon stark zurückgegangen.

ulz



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