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Schifffahrt auf der Ijssel: Fast 200 Menschen von Kreuzfahrtschiff evakuiert

Mit Schlagseite am Kai: Niederländische Feuerbrigaden pumpen Wasser aus der Leck geschlagenen "Britannia" Zur Großansicht
DPA

Mit Schlagseite am Kai: Niederländische Feuerbrigaden pumpen Wasser aus der Leck geschlagenen "Britannia"

154 Passagiere und 40 Crew-Mitglieder mussten am Samstagabend von der MS "Britannia" evakuiert werden - das Kreuzfahrtschiff war leck geschlagen. Die Reisenden waren hauptsächlich Rentner aus Deutschland und Österreich.

Amsterdam - Auf einer Flusskreuzfahrt ist ein Schiff auf dem Weg vom niederländischen Deventer nach Köln leck geschlagen. Alle 154 Passagiere - hauptsächlich Rentner aus Deutschland und Österreich - und die 40 Crew-Mitglieder mussten evakuiert werden. Verletzt wurde offenbar niemand, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Sonntag. Die meisten der 154 Passagiere wurden in einer Sporthalle in der Stadt Zutphen versorgt und von Freiwilligen des Roten Kreuzes betreut.

Die MS "Britannia" ist ein 110 Meter langes Schiff, das bis zu 184 Passagieren und einer 40-köpfigen Crew Platz bietet. Es ist ausgestattet mit mehreren Decks, Bar, Salon und beheiztem Swimmingpool. Die "Britannia" befand sich zur Zeit des Unfalls 110 Kilometer östlich von Amsterdam auf der Ijssel. Der Fluss zweigt vom Rhein ab und mündet in das sogenannte Ketelmeer, eine große Bucht im Ijsselmeer.

Es sei ein großes Loch am Heck entstanden, woraufhin die "Britannia" am Samstag gegen 22 Uhr leck schlug. Am Sonntagmorgen lag das Schiff mit Schlagseite an einem Kai bei Zutphen. "Wir pumpen das Wasser ab, damit das Schiff nicht untergeht", sagte der Sprecher. Taucher sind im Einsatz, doch derzeit ist unklar, ob ein Sinken des Schiffes verhindert werden kann.

hei/AFP/Reuters

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insgesamt 16 Beiträge
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1. Glück im Unglück!
Spiegelleserin57 22.06.2014
was wäre wenn das Schiff weit ab auf hoher See diesen Unfall hätte. Rettung in Sicht wäre da wohl kaum! Warnungen gab es seit dem Costa Unglück von Fachleuten sehr sehr viele!
2. Binnenschiff
hofbeckchen 22.06.2014
Liebe Spiegelleserin 57, es handelt sich bei der MS Britannia um ein BINNENSCHIFF....
3. Ja
notbehelf 22.06.2014
Zitat von hofbeckchenLiebe Spiegelleserin 57, es handelt sich bei der MS Britannia um ein BINNENSCHIFF....
Genau deswegen schrieb die Foristin ja auch, dass es sich ja, Glück im Unglück, um eine Havarie auf einem Fluss handelt, da hier die Bergung einfacher ist.
4.
janvi 22.06.2014
Erst entstand ein großes Loch, und dann schlug das Schiff auch noch Leck. Das ist ja glatt doppeltes Pech! Wie es zu der Rumpfverletzung gekommen ist, wäre aber schon interessant gewesen.
5. Hier stellt
alles klar! 22.06.2014
sich doch erstmal die Frage, wie dieses Leck entstanden ist. Sowas kommt doch nicht von selbst...
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