Silvester in Leipzig Polizei findet zwei Finger in Tunnel

In der Silvesternacht hat die Polizei am Leipziger Hauptbahnhof zwei Finger gefunden. Die Gliedmaßen konnten bereits zugeordnet werden.

Feuerwerk in Leipzig
DPA

Feuerwerk in Leipzig


Die Finger lagen in einem Fußgängertunnel, teilte die Polizei am Sonntagmorgen mit. Später habe sich herausgestellt, dass sie einem Mann gehörten, der nach Mitternacht in die städtische Notfallaufnahme eingeliefert worden war. Die Beamten brachten die Gliedmaßen ins Krankenhaus.

Der Unfall sei "mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Böllern passiert", sagte ein Sprecher.

Der Mann in Leipzig war nicht der Einzige, der beim Hantieren mit Feuerwerk in der Silvesternacht verletzt wurde: Bis zum frühen Sonntagmorgen seien beispielsweise im Unfallkrankenhaus Berlin 14 Menschen mit schweren, durch Böller und Silvesterraketen verursachten Verletzungen behandelt worden, sagte eine Pressesprecherin.

In den meisten Fällen hätten explodierende Böller Körperteile abgerissen oder diese so schwer verletzt, dass sie amputiert werden mussten. Unter den Schwerverletzten war auch ein Kind. Ein Mann wurde mit schweren Gesichtsverletzungen in die Klinik gebracht.

cst/dpa

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