Washington - Umwelt-Aktivistin Crow reiste gerade auf "Global Warming"-Tour durch die Vereinigten Staaten, im Biodiesel-Bus, versteht sich. Ihr Ziel: Das Bewusstsein besonders junger Amerikaner für Umweltschutz schärfen.
In ihrem Tour-Blog ermunterte Sheryl Crow ihre Landsleute, beim Klopapier umweltbewusst zu knausern. Ein Blatt pro Sitzung sei genug: "Außer natürlich in diesen nervigen Situationen, in denen man zwei bis drei benötigt."
Desweiteren schrieb sie: "Ich will keinen gesetzestreuen Amerikaner seiner gottgegebenen Rechte berauben, aber ich glaube, wir sind ein so umtriebiges Völkchen, dass wir auch mit einem Blatt pro Sitzung auskommen."
Crow forderte neben der freiwilligen Klopapier-Selbstkontrolle auch die Einschränkung des Papierservietten-Gebrauchs. Die Tüchlein stellten "den Gipfel der Ressourcen-Verschwendung" dar.
Abhilfe werde ein von Crow entworfener abnehmbarer Ärmel schaffen, den man nach dem Mundsabwischen durch einen sauberen ersetzen könne.
Crow: "Ich glaube, dass wäre auch ne prima Idee für alle, die eine Erkältung haben."
Wegen dieses Öko-Vorstoßes handelte sich Sheryl Crow Spott und sogar Beschimpfungen ein: Die britische "Sun" zum Beispiel moserte über die "beknackte Crow", die deutsche "Bild" kürte sie prompt zur Seite-1-Verliererin.
Für alle, die sich ähnlich schwer tun mit Ironie, bloggte Crow nun prompt: "Übrigens Leute, diese Sache mit dem Klopapier war ein Scherz!"
pad
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