Hamburg - Gestern noch hatte Max zu seinem plötzlichen DSDS-Ausstieg via "Bild" erklärt: "Ich will meine eigene Musik mit meiner eigenen Band machen und nicht irgendwas singen, was irgendjemand geschrieben hat. Das habe ich RTL gesagt. Dann war Feierabend." Max' Vater, der Rockmusiker und Produzent Carl Carlton, hatte SPIEGEL ONLINE gesagt, sein Sohn habe die Sendung aus freien Stücken verlassen, weil er musikalische Wünsche und Vorstellungen nicht habe verwirklichen können. Nun schlägt Jury-Mitglied Dieter Bohlen ebenfalls in dem Boulevardblatt zurück: "Eigentlich wäre es für ihn besser gewesen, sich nie bei DSDS zu bewerben, denn er wusste, dass wir einen Solokünstler suchen", behauptete der Musikproduzent.
Buskohl habe versucht, einen TV-Sender und eine Schallplattenfirma zu erpressen, indem er damit drohte, nicht aufzutreten, wenn er nicht mit seiner Band spielen könne. "Das finde ich unmöglich." Für das, was sich seiner Ansicht nach hinter den DSDS-Kulissen abgespielt hat, wählte Bohlen einen besonders eingängigen Vergleich: "Was würde ein Bäcker sagen, wenn sein Lehrling ihm nach zwei Monaten erzählt: Entweder wir verkaufen ab morgen Fleischwurst oder ich komme nicht mehr. Dann würde der Bäcker ihn rausschmeißen. Genau das hat RTL gemacht", so Bohlen. Und auch einen letzten Haken in Richtung Buskohl konnte sich der Pop-Titan nicht verkneifen: "Ich befürchte nur, dass bald kein Hahn mehr nach ihm kräht."
jdl/ddp
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