Mexico City - "Ich habe gelernt, immer fröhlich zu sein, geduldig und positiv, und das möchte ich an die nächste Generation weitergeben", zwitscherte Riyo Mori in einer der wichtigsten Wettbewerbsdisziplinen, dem TV-Interview. Eine Mission, die die Jury offenbar beeindruckte. Mori wurde zur "Miss Universe 2007" gekürt.
Moris Konkurrentin Rachel Smith, ebenfalls als Titel-Anwärterin gehandelt, patzte in der Disziplin des Abendkleid-Vorführens. Die "Miss USA" stolperte, wurde zudem während des Interviews von den mexikanischen Zuschauern ausgebuht. Smith wurde Vierte.
Mori stellte sich im Interview ungleich geschickter an, entwaffnete das Publikum mit einem herzlichen "Hola, Mexico!" und offenbarte, dass ihre Großmutter den innigen Wunsch gehabt habe, Mori möge noch vor der Vollendung ihres 20. Lebensjahres die internationale "Miss"-Krone, geschmückt mit Perlen und Diamanten, erringen.
Mori wird nun ein Jahr lang durch die Welt reisen, verschiedene Sponsoren sowie Wohltätigkeitsorganisationen repräsentieren.
Zweite des Wettbewerbs wurde Natalia Guimaraes aus Brasilien, dritte Ly Jonaitis aus Venezuela.
Das zweistündige "Miss"-Finale, an der noch 15 der ursprünglich 77 Titel-Anwärterinnen teilnahmen, wurde live im TV übertragen, in 180 Ländern gezeigt. Die Veranstaltung wurde in Mexico City von Protestkundgebungen begleitet. Demonstranten hatten eine Gegen-Zeremonie veranstaltet, die Siegerinnen zur "Miss Marihuana" und "Miss Menschenrechte" gekürt.
Die deutsche "Miss"-Bewerberin Angelina Glass aus Berlin war bereits in der Vorrunde ausgeschieden.
pad/AP
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