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16.01.2008
 

Spears' Abschiedsbrief

"Vielleicht wäre es besser, wenn ich tot bin"

Ein weiteres erschütterndes Dokument der Einsamkeit und Verzweiflung: Britney Spears soll vor ihrem Zusammenbruch Anfang des Jahres einen Abschiedsbrief verfasst haben. Sein Finder verhökerte ihn prompt an eine britische Zeitung.

London - "Der Brief war sehr traurig. Britney schreibt darin über ihre Einsamkeit, darüber wie unfair das Leben ist und dass sie niemandem vertrauen kann", zitiert die "Sun", der nach eigenen Angaben der Brief vorliegt, einen engen Freund der 26-Jährigen. "Vielleicht wäre es besser, wenn ich tot bin", soll die Sängerin geschrieben haben und darüber, dass sie sich unfähig fühle, die Erwartungen ihrer Familie und ihrer Fans zu erfüllen.

Den Brief habe ein Freund der Sängerin in deren Badezimmer gefunden, nachdem sie kurz nach dem Jahreswechsel einen Zusammenbruch erlitten hatte und in ein Krankenhaus zwangseingewiesen worden war, berichtet die "Sun". Als dieser Spears mit dem Schreiben konfrontierte, habe sie nur gelacht und gesagt: "Jeder denkt an den Tod."

Ärzte und Freunde sind davon überzeugt, dass der einstige Popstar dringend professionelle Hilfe braucht. Seit Jahren habe Spears psychische Probleme, zitiert die Zeitung Personen aus dem engen Umfeld der Sängerin. Sie sei manisch-depressiv und leide möglicherweise an einer Persönlichkeitsstörung. Nach den Geburten ihrer beiden Kinder sei sie an postnatalen Depressionen erkrankt.

Auch der amerikanische Fernsehpsychologe Phil McGraw sorgt sich um Spears und sagte der "Sun", die zweifache Mutter brauche dringend medizinische und psychologische Betreuung. McGraw hatte eine einstündige Sondersendung über Britney Spears geplant. Die Psycho-Show, eine der beliebtesten Sendungen in den USA, sollte mit den Eltern der Sängerin aufgezeichnet werden. Kurzfristig sagte McGraw die Show jedoch ab.

Spears gehörte in den Jahren 2000 bis 2005 zu den bestbezahlten Sängerinnen der Welt. Nach der gescheiterten Ehe mit Kevin Federline, einer Kahlrasur und einem verpatzten Auftritt bei den MTV-Awards liegt ihre Karriere derzeit auf Eis. Zudem soll ihr der Sorgerechtsstreit mit Federline um die beiden gemeinsamen Söhne enorm zusetzen. Erst am Montag hatte ein Richter in Los Angeles entschieden, dass Spears den einjährigen Jayden James und den zweijährigen Sean Preston vorerst nicht sehen darf.

jjc

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