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18.01.2008
 

Bewährungsauflage

Lindsay Lohan muss ins Leichenschauhaus

Naomi Campbell musste zum Putzdienst antreten, Boy George die Straße kehren: Wenn Promis gegen das Gesetz verstoßen, kennt die Phantasie der Behörden keine Grenzen. Lindsay Lohan muss daher jetzt für zwei Tage ins Leichenschauhaus.

Los Angeles - Es geht darum, dass der wegen Trunkenheit am Steuer Verurteilte die schlimmstmöglichen Konsequenzen seiner Handlung erkennt. So verlangt es die kalifornische Justiz. Und deshalb muss Lohan nach dem Leichenschauhaus außerdem noch zwei Tage in der Notaufnahme eines Krankenhauses mitarbeiten. Insgesamt muss sie zwei Mal vier Stunden in der Gerichtsmedizin assistieren.

Die Schauspielerin war Ende Oktober wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens nach Kokain-Konsum und gemeingefährlichen Fahrens von einem kalifornischen Gericht verurteilt worden. Außerdem hatte der Richter zehn Stunden gemeinnützige Arbeit angeordnet und eine dreijährige Bewährungszeit verhängt.

Die Schauspielerin habe bereits zwei Monate in Reha-Maßnahmen verbracht und auch Sozialstunden abgeleistet, sagte ihr Anwalt Blair Berk bei einer Gerichtsanhörung.

Lohan war im November nur 84 Minuten im Gefängnis, um ihre 24-stündige Haftstrafe abzusitzen. Die Verkürzung der Haftzeit erfolgte nach den Regelungen, die wegen der Überbelegung der Gefängnisse gelten.

jjc/AP

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