Los Angeles - Es geht darum, dass der wegen Trunkenheit am Steuer Verurteilte die schlimmstmöglichen Konsequenzen seiner Handlung erkennt. So verlangt es die kalifornische Justiz. Und deshalb muss Lohan nach dem Leichenschauhaus außerdem noch zwei Tage in der Notaufnahme eines Krankenhauses mitarbeiten. Insgesamt muss sie zwei Mal vier Stunden in der Gerichtsmedizin assistieren.
Die Schauspielerin war Ende Oktober wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens nach Kokain-Konsum und gemeingefährlichen Fahrens von einem kalifornischen Gericht verurteilt worden. Außerdem hatte der Richter zehn Stunden gemeinnützige Arbeit angeordnet und eine dreijährige Bewährungszeit verhängt.
Die Schauspielerin habe bereits zwei Monate in Reha-Maßnahmen verbracht und auch Sozialstunden abgeleistet, sagte ihr Anwalt Blair Berk bei einer Gerichtsanhörung.
Lohan war im November nur 84 Minuten im Gefängnis, um ihre 24-stündige Haftstrafe abzusitzen. Die Verkürzung der Haftzeit erfolgte nach den Regelungen, die wegen der Überbelegung der Gefängnisse gelten.
jjc/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Leute | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH