Berlin/Ludwigshafen - Der Altkanzler hatte sich erst vor wenigen Wochen in der Universitätsklinik in Heidelberg operieren lassen. Die Ärzte hatten dem 77-Jährigen am rechten Knie ein künstliches Gelenk eingesetzt.
Das Berliner Büro des Altkanzlers bestätigte, dass Kohl in seinem Haus gestürzt sei. Der frühere Kanzler lasse sich nun in einer Klinik stationär behandeln, um Komplikationen zu vermeiden. Es gehe ihm gut.
Es wird spekuliert, dass Kohl als einer von 197 Einzelpersonen und Organisationen für den Friedensnobelpreis 2008 nominiert ist. Das Osloer Nobelkomitee veröffentlicht die Namen der Nominierten allerdings nicht.
Kohl war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 Bundeskanzler. Er hat sich stark für die deutsche Wiedervereinigung und den europäischen Einigungsprozess engagiert.
han/dpa
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