London - Nirgends wird soviel retouchiert, manipuliert und gemauschelt wie in der Entertainment-Branche. Für Plattencover und Filmplakate, Illustrierten-Fotostrecken und Kinofilme werden Aufnahmen von weiblichen Stars geglättet, idealisiert, geschönt: Hautporen werden wegretuschiert, Taillen verschlankt, Beine verlängert, Nasen verkleinert, Busen vergrößert - soweit dies nicht sowieso und ganz real unterm Messer des Schönheitschirurgen geschieht.
Die Photoshop Community "Worth 1000" setzt noch einen drauf: Die Website rief einen Wettbewerb namens "Ultimate Celebrity" aus - Teilnehmer sind aufgerufen, aus Körperteilen von Popstars und Kino-Heldinnen die ideale Prominente zu morphen.
Die Ergebnisse sind skurril, oft verblüffend realistisch, meist kitischig - und in der Regel fast zu perfekt, um schön zu sein.
Geschmeichelt fühlen kann sich auf jeden Fall Hollywood-Star Angelina Jolie: Bei der Frau mit den ästhetischen Gesichtszügen wurden die meisten Anleihen für die virtuellen Prominenten gemacht.
pad
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