Los Angeles - Ihre Scheidung kostet sie nicht nur Nerven: US-Popsängerin Britney Spears muss ihrem Ex-Mann Kevin Federline Anwaltskosten in Höhe von 375.000 Dollar, umgerechnet etwa 240.000 Euro, zahlen. Das entschied Richter Scott Gordon gestern in Los Angeles.
Zur Begründung hieß es, Spears habe mit ihrem Verhalten die langwierige juristische Auseinandersetzung überhaupt erst herbeigeführt und müsse deshalb die Verantwortung dafür tragen. Federlines Anwalt hatte in einer Anhörung zuvor sogar 500.000 Dollar gefordert. Die wies Spears Rechtsvertreterin Stacy Phillips jedoch als überhöht zurück und argumentierte außerdem, dass der Ex-Mann der Sängerin sehr wohl in der Lage sei, seine Anwaltskosten selbst zu bezahlen.
Nach der neuen richterlichen Entscheidung hat der Scheidungskrieg und Sorgerechtsstreit mit Federline die 26-jährige Sängerin bislang rund eine Million Dollar gekostet.
Spears und Federline waren im Sommer 2007 geschieden worden. Die beiden stritten aber noch um das Sorgerecht für die gemeinsamen Söhne Jayden James und Sean Preston. Im Oktober ging das Sorgerecht an Federline, weil die Sängerin sich nicht an gerichtliche Auflagen für Drogentests gehalten hatte. Die mit seelischen Problemen kämpfende Spears steht seit Anfang Februar und bis mindestens 31. Juli unter der Vormundschaft ihres Vaters, der damit auch die Kontrolle über das auf 40 Millionen Dollar geschätzte Vermögen der 26-Jährigen hat.
dek/AFP
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