Paris - Als "geschmackvolles Foto eines anerkannten Künstlers" wird die Aktaufnahme bei Christie's angepriesen - als gelte es, möglichen Rüffeln aus dem Elysée-Palast diplomatisch mit Schmeichelei zu begegnen.
Denn das französische Staatsoberhaupt dürfte kaum erfreut sein, dass seine frisch Angetraute Carla Bruni-Sarkozy, von der erst kürzlich erotische Fotos in einem spanischen Magazin publiziert wurden, schon wieder Gegenstand nackter Tatsachenberichterstattung ist - auch wenn sich Christie's beeilt zu versichern, Carla Bruni-Sarkozy sei schließlich "eine der schönsten Frauen der Welt".
Wie "Le Figaro" berichtet, will das Auktionshaus das 15 Jahre alte Aktfoto der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy am 10. April in New York versteigern. Auf dem Schwarzweißbild des Fotografen Michel Comte ist das damalige Model unbekleidet in einer Pose zu sehen, die an ein Bild des neo-impressionistischen Künstlers Georges Seurat erinnert.
Verwirrung herrscht offenbar weiterhin, was den Nachnamen der Präsidentengattin anbelangt.
Nachdem der Elysée zunächst mitgeteilt hatte, dass die italienische Sängerin seit ihrer Hochzeit mit Nicolas Sarkozy ausschließlich dessen Nachnamen trage, ließ die Betroffene nun wissen, dass sie auf den Doppelnamen Bruni-Sarkozy bestehe. Diese Bitte sei den britischen Behörden kurz vor dem geplanten London-Besuch des französischen Präsidenten offiziell übermittelt worden, berichtete "Le Parisien" am Dienstag.
pad/dpa
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