Los Angeles - "Depressionen sind eine Krankheit, die man ernst nehmen sollte. Man sollte keinen Klatsch darüber verbreiten." Mit diesen Worten hat Schauspielerin Kirsten Dunst erstmals ihren Aufenthalt in einer Klinik Anfang des Jahres kommentiert.
Das "Cirque Lodge Treatment Center" im US-Bundesstaat Utah ist für seine prominente Klientel bekannt: Unter anderen machten dort Hollywood-Schauspielerinnen wie Lindsay Lohan und Eva Mendes einen Drogenentzug.
Dunst habe sich jedoch nicht wegen Drogen- oder Alkoholabhängigkeit therapieren lassen, wie sie selbst sagt - sie leide vielmehr an schweren Depressionen. "Ich hatte Probleme", so die blonde 26-Jährige, die in Kinohits wie "Spider Man" und "Marie Antoinette" Hauptrollen spielte. "Ich hatte zum Glück die Mittel, mich behandeln zu lassen", sagte Dunst dem Magazin "E! Online". "Meine Familie und Freunden meinten übrigens auch, dass das eine gute Idee gewesen sei."
Dunst, die schon im Alter von drei Jahren Werbefilme drehte und seitdem knapp 60 Filmrollen übernahm, stand wie Lindsay Lohan in dem Ruf, eines von Hollywoods "Partygirls" zu sein, die exzessiv feiern und dabei unkontrolliert Alkohol und Drogen konsumieren. Dem Magazin "People" sagte ein Freund der Schauspielerin, Ursache von Dunsts Alkoholproblem seien die Depressionen gewesen: "Sie hat sehr viel geweint. Sie kam an einen Punkt, an dem man solche Ängste hat, dass eine heftige Partynacht schließlich ausreicht, die Warnsignale nicht mehr zu ignorieren."
Kirsten Dunst wertet ihren Aufenthalt in der Klinik als richtigen Schritt. Sie fühle sich nun "stärker" als vor der Therapie, sagte sie "E! Online".
pad
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