Algier - Geburtstag mit Hindernissen: Die Maschine der Bundesluftwaffe fiel wenige Stunden vor dem geplanten Rückflug von Algier nach Berlin aus. Wie aus Delegationskreisen verlautete, krachte beim Rangieren eine Gangway mit 20 Stundenkilometern in den A310. Durch den Zusammenprall sei die Außenhaut der deutschen Maschine "Theodor Heuss" beschädigt worden. Wie es zu dem Zwischenfall kam, sei unklar, sagte die Sprecherin.
Daraufhin musste die Rückreise der Kanzlerin und ihrer Begleitung umgeplant werden: Merkel erhielt zum Ausgleich die algerische Präsidentenmaschine, die Wirtschaftsdelegation wurde in einen algerischen Airbus A330 umgebucht.
Für Merkel selbst ergab sich damit nach dem offiziellen Mittagessen mit Präsident Abdelaziz Bouteflika überraschend Zeit für einen Geburtstagskaffee.
Auch mit dem Wetter hatte Merkel Pech: Während ein Besuch in Algier im Juli meist große Hitze unter der sengenden Sonne Nordafrikas verspricht, hingen bereits zu Beginn ihrer Visite dunkle Wolken über der Stadt, die sich in der Nacht zum Donnerstag in einem heftigen Gewitter entluden - inklusive nachfolgendem Stromausfall.
Auch am darauffolgenden Tag klarte es nicht auf, teilweise regnete es am 54. Geburtstag der Kanzlerin in Strömen.
jjc/AFP/ddp/Reuters/dpa
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