London - Jamie Oliver engagiert sich für besseres Essen in britischen Schulkantinen und bietet arbeitslosen und sozial benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit, das Kochen zu lernen und in der Gastronomie zu arbeiten. Jetzt hat der britische Fernsehkoch seinen Aktionismus ausgedehnt.
Das Essen in afrikanischen Slums ist nach seinen Worten besser als in ganz Großbritannien. Die Briten seien statt an gutem Essen nur am Saufen und Fernsehen interessiert, sagte der 33-Jährige der französischen Zeitschrift "Paris Match".
"Die Leute haben riesige Fernsehanlagen - größer als meine - sie haben topangesagte Handys, Autos, und sie betrinken sich am Wochenende in Pubs", sagte er. "Ich halte die Kochgewohnheiten der Einwohner eines Slums in Soweto in Südafrika für wesentlich abwechslungsreicher als unsere."
Der Koch setzt sich seit Jahren für gesundes Essen ein und sorgt dabei immer wieder für Aufregung. So hatte er in seiner Show "Jamie's Fowl Dinners" Hühner vergast, um auf die schlechten Lebensbedingungen in Legebatterien aufmerksam zu machen.
jjc/dpa
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