Von Julia Jüttner
Berlin - Boris Becker zeigt sich in diesen Tagen galant und mit seiner Ex-Freundin Lilly Kerssenberg an seiner Seite, die er kürzlich zur engsten Vertrauten kürte - als habe es das Intermezzo mit Sandy Meyer-Wölden nie gegeben. Parallel dazu plaudert der ehemalige Tennisprofi über die Details der Trennung, verpackt in einer zweiteiligen Interviewserie mit der "Bild"-Zeitung.
"Sie wollte lieber mit mir um die Häuser ziehen und feiern. Im Sommer, in der Phase der ersten, größten Verliebtheit, konnte ich das auch. Aber dann kam der Alltag", so Becker in der "Bild"-Zeitung. "Und der ist bei mir streng geregelt, und mein Terminkalender ist voll. Da kann ich abends nicht lange ausgehen. Sandy konnte sich daran nicht gewöhnen." Sie habe sich nicht in sein Leben "einfügen" können, sagte der 40-Jährige.
Schwierig sei in dem Zusammenhang auch Beckers Verhältnis zu seiner Ex-Frau Barbara gewesen. "Auch darüber gab es immer wieder Diskussionen", sagte Becker.
Zudem sei der Altersunterschied zu der 25-jährigen Tochter seines Ex-Managers "zu groß" gewesen. "Ich habe Freunde mit Lebenserfahrung, mit denen ich abends zusammensitze und mich nicht über die nächste Party unterhalte, sondern über Politik, Sport und Kultur." Mit diesen Freunden habe die Schmuckdesignerin nichts anfangen können. "Ich habe meine Freunde für sie verprellt und verärgert."
Becker dementierte noch einmal ausdrücklich, dass die Verlobung ein PR-Gag gewesen sei, sondern gab zu, dass er mit Meyer-Wölden "nächtelang diskutiert, gesprochen, gestritten" habe. "Viele haben die Beziehung skeptisch beäugt und mir geraten, mir mehr Zeit zu lassen. Einige haben sich sogar zurückgezogen."
In der Freitagsausgabe des Blattes hatte Becker gesagt, die Trennung habe ihn "vollkommen überrascht", er sei "völlig geplättet" gewesen.
jjc
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