Los Angeles - Nichts scheint die Phantasie amerikanischer Glamourmagazin-Konsumenten so nachhaltig zu beflügeln wie die Trennung des einstigen sogenannten Hollywood-Traumpaars Jennifer Aniston/Brad Pitt.
Aniston gehört seit ihrer Mitwirkung in der erfolgreichen Fernsehsitcom "Friends" zu den Dauer-Top-Plazierten auf Umfrageskalen ("Wer ist die Schönste?", "Wer ist die Beliebteste?", "Wer verdient am meisten?"). Pitt, seine jetzige Lebensgefährtin Angelina Jolie und die gemeinsame sechsköpfige Kinderschar sind Lieblingsmotiv aller Paparazzi weltweit.
Beide Schauspieler sind nun mit neuen Filmen in den US-Kinos vertreten. Aniston spielt die Hauptrolle in "Marley and me", eine Komödie seichterer Machart, Pitt brilliert in der Romanze "The Curious Case of Benjamin Button".
Beide Stars nahmen sich in den vergangenen Wochen bei der PR-Arbeit für die Filme nicht zurück: Aniston ließ sich in freizügigen Posen für Hochglanzmagazine fotografieren.
Zudem stichelte sie erstmals deutlich gegen ihren Ex-Mann und seine neue Gefährtin, warf ihnen "uncooles Verhalten" vor. Pitt dagegen vertraute der Presse ungewohnt leutselig Details über seine Familiengefühle an.
Lohn des Medienrummels: Wie der Branchendienst "Variety" berichtet, gelang dem Aniston-Film mit 14,8 Millionen Dollar das beste Einspielergebnis, das je ein Film über Weihnachten an den US-Kinokassen erzielte. Pitt und die Prozenten des "Benjamin Button"-Streifens mussten mit 11,8 Millionen Dollar und Platz zwei Vorlieb nehmen.
Beide Filme hätten die Boxoffice-Erwartungen um 40 bis 50 Prozent übertroffen, berichtet "Variety".
pad
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