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28.01.2009
 

Axel Prahl

Zigarette angezündet, aber nicht im Kino inhaliert

Alles nur blauer Dunst: Schauspieler Axel Prahl, gegen den das Ordnungsamt Münster wegen unerlaubten Rauchens in einem Kino ermittelt, hat eine Erklärung für die Aktion geliefert. Das Ganze sei ein "Gag" gewesen.

Hamburg - Die verbotene Zigarette von Schauspieler Axel Prahl in einem Kino in Münster war ein "Gag". Er habe ein bisschen Werbung machen wollen für eine Berliner Initiative, die sich gegen das Rauchverbot in Gaststätten einsetzt, sagte Prahl am Mittwoch in der ZDF-Sendung "Johannes B. Kerner".

"Ich bitte die Münsteraner ganz offiziell um Vergebung. Es war ein kleines Bonbon für die Journalisten", sagte Prahl weiter. Er wolle selber bestimmen können, wo er rauche oder nicht. Dafür habe er kurz mal eine Zigarette angezündet, sei damit aber nicht ins Kino gegangen.

Das städtische Ordnungsamt in Münster ermittelt gegen den "Tatort"-Kommissar allerdings wegen Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Gegen ihn ist nach Angaben der Stadt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

Seit 1. Januar 2008 gilt in Nordrhein-Westfalen ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden. Verstöße gegen das Gesetz sind eine Ordnungswidrigkeit und können mit Geldbußen zwischen 5 und 1000 Euro geahndet werden.

pad/ddp

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