Hamburg - Rätselraten um Chris Brown und seine Freundin Rihanna: Beide hatten laut "E!Online" am Sonntagabend kurz vor Beginn der Grammy-Galashow überraschend ihren geplanten Auftritt abgesagt. An ihrer Stelle gab der R'n'B-Veteran Al Green eine musikalische Einlage bei der Zeremonie in Los Angeles.
Brown, 19, hatte zweifache Aussichten auf einen Grammy, die karibische Sängerin Rihanna ("Disturbia") war sogar in drei Kategorien nominiert worden.
Eine Sprecherin der Polizei wollte Berichte weder bestätigen noch dementieren, wonach Rihanna bei einem Streit von ihrem Lebensgefährten misshandelt wurde und um Hilfe bat.
Der Polizeisprecherin zufolge habe eine Frau, deren Namen zunächst nicht genannt werden sollte, Chris Brown wegen körperlicher Attacken angezeigt. Die Frau habe bei der Auseinandersetzung "sichtbare Verletzungen erlitten", sagte die Sprecherin.
Den Handgreiflichkeiten sei ein Streit im Auto vorangegangen, der gewalttätig eskaliert sei. Die Frau, bei der es sich laut Medienberichten um Rihanna handelt, habe die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten sei Brown nicht mehr am Tatort gewesen, er habe sich aber später bei der Polizei gemeldet und kooperiert.
Ein Sprecher der Sängerin verweigerte auf Anfrage von MTV News jegliche Auskunft zu dem Vorgang, erklärte jedoch: "Rihanna geht es gut."
han/dpa/AP/AFP
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