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23.03.2009
 

Umstrittene Vaterschaft

John F. Kennedy soll unehelichen Sohn haben

Er galt als Womanizer und Verführer: Noch zu seinen Lebzeiten rankten sich Legenden um uneheliche Kinder, die John F. Kennedy gezeugt haben soll. Jetzt behauptet eine 87-jährige Österreicherin, der ehemalige US-Präsident sei der Vater ihres Sohnes Tony.

Hamburg - John F. Kennedy, ehemaliger US-Präsident, wurde schon zu Lebzeiten nachgesagt, er habe nicht nur mit seiner Ehefrau Jackie Kinder gezeugt. Nun meldet sich die in den USA lebende gebürtige Österreicherin Lisa Lanett zu Wort. Mit ihr soll der 1963 ermordete Staatschef einen unehelichen Sohn haben. Dies berichtet die österreichische Tageszeitung "Kurier".

Sie habe sich in Kennedy verliebt, als er 25, sie selbst 21 Jahre alt war. "Wir waren in Miami und New York und verbrachten ein Wochenende in Kuba. Im Frühjahr 1945 stellte ich fest, dass ich schwanger war. Ich fuhr zu Kennedy und teilte es ihm mit. Er bot mir an, mich zu heiraten", zitiert der "Kurier" die 87-Jährige.

"Ich hatte bis dahin ein sehr schönes, freies Leben geführt", wird Lanett zitiert, "und das wollte ich, nach meiner ersten Scheidung, auch nicht aufgeben. Eine Ehe kam für mich in dieser Zeit nicht in Frage."

Die beiden blieben auch nach der Geburt des Kindes in Kontakt, berichtet der "Kurier". "Wir trafen uns immer wieder, auch als seine politische Karriere begann und er Senator in Massachusetts wurde. Kennedy kam für die Kosten der Peekskill Militärakademie bei New York auf, die unser Sohn Tony besuchte."

Insgesamt war die als Elisabeth Hortenau geborene Tänzerin, Schauspielerin und Immobilienhändlerin sechsmal verheiratet. 1938 war sie mit ihrer Mutter in die USA ausgewandert. Laut "Kurier" betreibt Lanett noch immer ein kleines Immobilienbüro. Ihr Sohn Tony, heute 63 Jahre alt, lebt in Kalifornien, hat zwei Söhne und ist als Mitarbeiter einer Kunsthandlung in Pension.

"Als ich jung war, sagte mir meine Mutter, dass ihr erster Mann, Juan del Puerto, mein Vater sei. Ich hatte meine Zweifel, denn Juan war Mexikaner und sah auch sehr mexikanisch aus - ganz im Gegensatz zu mir. Vor etwa 30 Jahren gestand sie mir, dass mein tatsächlicher Vater ein anderer ist, nämlich John F. Kennedy. Und dann erzählte sie mir, wie sie ihn kennengelernt und sich in ihn verliebt hatte", zitiert der "Kurier" den angeblichen Sohn Kennedys.

Einen Beweis für Kennedys Vaterschaft gibt es laut "Kurier" nicht.

jjc/ddp

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