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20.05.2009
 

Ausspioniert

Sarah Jessica Parker sorgt sich um Leihmutter

Medienhype, Drohungen, abgehörte Telefonate: Der Rummel um ihre Leihmutter geht "Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker an die Nieren. Sie mache sich stündlich Sorgen um die Gesundheit der Frau und ihrer Kinder, sagte sie in einem Interview.

Los Angeles - US-Schauspielerin Sarah Jessica Parker sorgt sich um die Sicherheit und das Wohlergehen der Leihmutter, die ihre Zwillinge austrägt. Seit der Nachricht über die Schwangerschaft sei die Frau massiv in ihrer Privatsphäre gestört worden, sagte Parker in der Fernsehshow "Access Hollywood".

"Ich mache mir täglich, stündlich, große Sorgen um ihre Gesundheit und Sicherheit und um die Geburt unserer Kinder", klagte Parker. Es gebe offensichtlich Menschen, denen das Wohlergehen anderer egal wäre. Sowohl die Leihmutter als auch deren Familie und Freunde seien bedroht worden, erklärte Parker in dem am Dienstag auf NBC ausgestrahlten Interview.

Unbekannte Hacker seien in den Computer der Leihmutter eingedrungen, außerdem seien deren Telefonate abgehört worden. Parker erklärte, die Leihmutter sei eine sehr starke Frau, deren Entschlossenheit jetzt aufs Spiel gesetzt würde. "Ich fühle mich sehr wohl mit ihr. Sie ist stark, klug, unabhängig, nachdenklich, liebevoll, gütig und großzügig."

Parker und ihr Ehemann Matthew Broderick hatten Ende April bekanntgegeben, dass sie im Sommer zwei Mädchen bekommen, die von einer Leihmutter ausgetragen werden. Die 44-jährige Parker und der drei Jahre ältere Broderick sind seit Mai 1997 verheiratet und haben einen gemeinsamen sechsjährigen Sohn, James Wilkie. Der wurde laut Parker sanft in die Geheimnisse der Leihmutterschaft eingeweiht. "Ich wollte, dass er sich langsam an die Idee gewöhnt, dass er Mama und Papa teilen muss", sagte die Schauspielerin.

Zu der Entscheidung, eine Leihmutter zu engagieren, sagte Parker: "Wir haben seit einigen Jahren versucht, unsere Familie zu vergrößern - auf ganz verschiedene Arten." Dass dies nicht geklappt habe, sei offensichtlich. "Es wäre sehr seltsam gewesen, sich für diesen Weg zu entscheiden, wenn ich in der Lage gewesen wäre, schwanger zu werden."

ala/AP

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