Rastatt - Katja Burkard kann sich glücklich schätzen. Die RTL-Moderatorin hat ihren Zuschauern gegenüber einen großen Vorteil: Sie nimmt ihr Lispeln beim Sprechen selbst nicht wahr. "Ich höre es nicht, zum Glück", sagte die 44-Jährige der Zeitschrift "Woche Heute".
Hintergrund sei eine Hochton-Schwerhörigkeit, die die Folge mehrerer Hörstürze sei. "Auch einen Wecker mit einem hohen Alarmton kann ich nicht hören", sagte die Frontfrau des Mittagsmagazins "Punkt 12".
"Ich hatte schon mindestens fünf Hörstürze", berichtete Burkard der Zeitschrift. Der letzte liege etwa 15 Jahre zurück. Mit dem Pfeifton im Ohr aufgrund des Tinnitus könne sie gut umgehen, wegen des Lispelns habe sie sich aber früher "verrückt gemacht".
"Während meiner Sprachausbildung fürs Fernsehen habe ich versucht, meinen S-Fehler wegzutrainieren. Aber das klappte nicht, denn es ist sehr schwierig, wenn man es selbst nicht hört. Es ist eben, wie es ist", sagte die 44-Jährige.
Von 1995 bis 1997 moderierte sie "RTL aktuell". Seit April 1997 ist sie Hauptmoderatorin von "Punkt 12" und stellvertretende Redaktionsleiterin.
jjc/ddp
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