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15.09.2009
 

Kollegen-Schelte für Megan Fox

"Dumm wie Brot"

Megan Fox: "Absurde Äußerungen"
Fotos
REUTERS

Die Dreharbeiten zum Blockbuster "Transformers 2" müssen ja reizend gewesen sein. Zwischen Hauptdarstellerin Megan Fox und der Film-Crew kracht es jedenfalls. Nachdem die 23-Jährige den Regisseur mit Hitler verglich, revanchierten sich Kollegen mit einer anonymen Schmähschrift.

Los Angeles - Wer hätte gedacht, dass ein so relativ unbeschriebenes Blatt wie Megan Fox eine derart furiose Auseinandersetzung auslösen könnte? Die 23-jährige Schauspielerin feierte mit den Kino-Erfolgen "Transformers" und "Transformers 2" ihren Durchbruch.

Doch die Dreharbeiten scheinen die Beteiligten nicht in bester Erinnerung zu haben. So verglich Megan Fox den Regisseur, Michael Bay, mit Hitler - wie der Diktator habe sich Bay am Set gebärdet, so die Schauspielerin in einem Interview. Es sei ein "Alptraum", mit Bay zu arbeiten.

Mitglieder der Filmcrew wollten diese Schmähung so nicht stehenlassen - wie "Entertainment Weekly" berichtet, wandten sich Kollegen von Fox mit einem anonymen Schreiben an die Öffentlichkeit, und zwar via Web-Seite des Regisseurs. Das Schreiben wurde mittlerweile entfernt.

"Leider können wir unsere Namen nicht publik machen", hieß laut "EW" in dem Brief, "dass könnte nämlich dazu führen, dass man künftig nicht mehr bei Paramount arbeitet."

Es folgt eine Tirade gegen Fox: Sie sei "dumm wie Brot" und am Set ein "Miesmacher". Ihre schauspielerischen Fähigkeiten seien "zum Weglaufen", ihr Benehmen "prollig", sie sei die "unfreundlichste Person", die man sich nur vorstellen könne.

Am ersten Drehtag von "Transformers 2" in Ägypten habe man die Arbeit wegen bürokratischer Hürden nicht aufnehmen können, so soll in dem anonymen Schreiben gestanden haben. Regisseur Bay habe deshalb einen Ausflug zu den Gizeh-Pyramiden angeregt. Fox habe mit dem Ausruf reagiert "Kann ja wohl nicht wahr sein, dass Michael uns zwingen will, auf diese beschissenen Pyramiden zu steigen" - deshalb, so die Absender säuerlich, sei sie wohl später auf den Hitler-Vergleich verfallen.

Ausgerechnet Regisseur Bay springt seinem Star bei. Er könne die Schmähungen nicht dulden, schreibt Bay. "Ich heiße aber auch Megans absurde Äußerungen nicht gut", so Bay weiter. "Aber die irren Sachen, die sie sagt, sind nun einmal Teil ihres irren Charmes." Er wolle weiterhin mit Fox arbeiten.

pad

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