Hamburg - Eddie Izzard gehört zu den besten britischen Komikern. In den vergangenen Wochen überzeugte er jedoch nicht durch seinen Humor, sondern vielmehr durch sein Durchhaltevermögen. Izzard rannte, als ob es keinen Morgen gibt: Seit dem 26. Juli lief er sechs Tage in der Woche jeweils mehr als 43 Kilometer.
Insgesamt legte er eine Strecke von 1778 Kilometern zurück - und brachte durch Sponsoren mehr als 200.000 Pfund für die Wohltätigkeitsinitiative "Sport Relief" zusammen.
"Ich bin tot", sagte Izzard, als er seinen Lauf auf den Stufen der National Gallery in London beendete, laut "Daily Mail". Vor dem Start seines Mammut-Marathons hatte er nur fünf Wochen trainiert.
Zu Beginn brauchte er für die tägliche Distanz rund zehn Stunden - am Ende waren es nur noch etwas mehr als fünf. "Als es angefangen hat zu regnen, dachte ich: 'Ich bin ein unfassbarer Idiot'."
Izzard hat auch schon Pläne für die Zeit nach dem Muskelkater: "Ich sollte ein Eisbad nehmen. Danach werde ich irgendwo feiern gehen, wo es trocken ist. Und dann werde ich eine Woche lang schlafen."
Bis die Spuren der körperlichen Tortur verschwunden sind, wird es allerdings noch dauern: Seine Füße, sagt Izzard, sähen aus "wie Außerirdische". "Ich habe meine Zehennägel an den äußeren Zehen verloren."
han
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