Hamburg - Der brasilianische Fußballstar Ronaldo ist von einem Gericht zu einem Vaterschaftstest verpflichtet worden. Per DNA-Test solle geklärt werden, ob Ronaldo der Vater eines vierjährigen Jungens ist, ordnete das zuständige Gericht laut übereinstimmenden Presseberichten an.
Die 27-jährige Mutter schwärmte derweil von ihrem Sohn: "Seine Haare, seine Augen, seine Nase - es ist alles wie bei Ronaldo." Ursprünglich hatte Michele Umrazu nach eigenen Angaben gedacht, dass ihr Ex-Verlobter aus den USA Vater des Kindes sei. Weil ihr Junge aber Ronaldo so ähnlich sehe, sei sie unsicher geworden und habe von ihrem Ex einen Vaterschaftstest verlangt. Dieser sei negativ ausgefallen.
Die Mutter der 27-Jährigen gab ihrerseits zu Protokoll, dass sich ihre Tochter und Ronaldo bei der Weltmeisterschaft 2002 in Tokio näher gekommen seien und dann 2004 wiedergesehen hätten - neun Monate vor der Geburt des Jungen. Die arbeitslose Oma verlangt von Ronaldo, dass er den Jungen als seinen Sohn anerkennt und Alimente zahlt.
Ronaldo hat bereits zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. 2000 brachte seine damalige Ehefrau, das brasilianische Model Milene Domingues, einen Sohn zur Welt. Im Dezember 2008 brachte seine Verlobte ein Mädchen zur Welt.
Zur Zeit der vermeintlichen Affäre mit Umrazu war Ronaldo offiziell liiert.
han/AFP
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