Pittsburgh - Die Mächtigen der Welt paradierten am Donnerstagabend in Pittsburgh an Michelle Obama vorbei - die amerikanische First Lady ist die Gastgeberin beim G-20-Gipfel.
Zu einem komischen kleinen Tableau geriet dabei die Begrüßung des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.
Michelle Obama näherte sich dem Italiener mit weit ausgestrecktem Arm, fast so, als wolle sie ihn auf Distanz halten. Berlusconi dagegen zollte ihr bewundernde Blicke und machte eine winkende Handbewegung, die man als "komm näher" deuten könnte. Barack Obama schaute der Szene mit verkniffenem Blick zu.
Schließlich kam es zum Händedruck zwischen dem "Cavaliere" und der First Lady, Michelle Obamas Arm blieb jedoch weit ausgestreckt.
Andere Staatsgäste kamen in den Genuss einer ungleich herzlicheren Begrüßung: Zu der rund 20 Zentimeter kleineren deutschen Kanzlerin Angela Merkel beugte sich Michelle Obama huldvoll herab, Südafrikas First Lady Nompumelelo Ntuli umfing sie geradezu zärtlich, und die Begrüßung der französischen Präsidentengattin Carla Bruni geriet zum innigen Tête-a-tête.
Selbst den ungeschickt wirkenden Klammergriff des britischen Premier Gordon Brown ließ sich Michelle Obama gutmütig gefallen.
In den Augen der Modekritiker vermochte sich die First Lady an diesem Abend erneut zu behaupten: Ihr grau-pinkfarbenes Cocktailkleid des sehr angesagten amerikanischen Designers Thakoon Panichgul sei schlicht "hinreißend", hieß es schwärmerisch im Fashionblog "Mrs. O".
pad
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