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29.09.2009
 

Michelle Obama

"Ich bin mit 45 in Top-Form"

Michelle Obama: First Vorturnerin
Fotos
AFP

Michelle Obama gilt als Stilikone und Fitness-Vorreiterin. Ihre durchtrainierten - häufig entblößten - Oberarme animierten Tausende Frauen, die Trizepsmuskeln zu trainieren. In einem Interview spricht die First Lady nun über Fritten, Kinder und ihr Workout, morgens um halb 5.

Hamburg - Ihre Arme sind legendär: Fitnessstudios in aller Herren Länder werben mit Übungen, die solche Arme machen sollen: durchtrainiert, muskulös, vorzeigbar. Vorbei die Zeiten, in denen schwabbelnde obere Extremitäten in Blusen versteckt werden mussten.

In einem Interview mit dem US-Magazin "Prevention" sprach die Präsidentengattin nun über das Geheimnis ihrer guten Figur - und die Dinge, die ihr Schlanksein mitunter auf die Probe stellen.

"Eigentlich gibt es nichts, das ich mir völlig verbiete", sagte Michelle Obama laut einem Vorabbericht des Magazins "People". "Ich liebe Fritten, und ich liebe einen guten Burger, und ich mag Kuchen. Und das ist auch in Ordnung. Für mich wäre es sehr schwer, auf all diese Dinge zu verzichten."

Allerdings machten es ihr die Köche und Bäcker im Weißen Haus nicht gerade leicht. "Wir haben tolle Bäcker", schwärmte sie. "Wenn du gerne Kuchen isst, dann gibt es jeden Tag Kuchen - zu jeder Mahlzeit. Für mich geht es darum, mir Grenzen zu setzen. Das hat eine Weile gedauert, aber inzwischen klappt es ganz gut."

Morgens um halb 5 im Weißen Haus

Damit ihr die Küche des Weißen Hauses nicht zum Verhängnis wird, trainiert Michelle Obama allmorgendlich um 4.30 Uhr. "Mir gefallen vor allem die Übungen für die Arme, weil man da schnell sieht, was man erreicht."

Obama, die sich selbst als "sportverrückt" bezeichnet, sagt, sie sei nun, mit Mitte 40, in körperlicher Bestform. "Seit meine Kinder größer sind, habe ich mehr Zeit, die Übungen zu machen."

Der Schlüssel zu ihrem guten Aussehen sei das Maßhalten, sagt Obama. "Bei uns zu Hause gibt es kein Fast-Food-Verbot. Ich möchte vielmehr, dass meine Kinder darüber nachdenken, was sie essen", erklärte die Mutter zweier Töchter.

"Wenn meine ältere Tochter mich fragt: 'Kann ich Kuchen essen?', dann sage ich: 'Hattest du gestern schon welchen? Was meinst du?' Dann kommt meist die Reaktion: 'Du hast recht. Ich sollte nicht jeden Tag Kuchen essen.'"

han

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