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07.11.2009
 

Sarah Jessica Parker

"Ich liebe den Geruch von Windeln"

Sie ließ ihre Zwillinge von einer Leihmutter austragen und wurde dafür angefeindet - jetzt verteidigt Sarah Jessica Parker ihre Entscheidung: "Wir haben alle Möglichkeiten erkundet", sagte sie einem US-Magazin. Auf jeden Fall liebe sie ihre kleinen Töchter, inklusive Windelduft.

New York - Es gab viel Kritik, weil sie ihre Zwillinge von einer Leihmutter zur Welt bringen ließ, doch jetzt geht "Sex and The City"-Schauspielerin Sarah Jessica Parker in die Offensive. Per Interview verteidigt sich die 44-Jährige.

"Ich wusste, dass es jede Menge Meinungen dazu geben würde", sagte die Schauspielerin dem US-Magazin "Elle". "'Warum habt ihr nicht einfach eins adoptiert? Warum habt ihr nicht dieses getan? Oder jenes?' Die Wahrheit ist, dass es für uns nicht die eine oder andere Antwort gab. Wir haben alle Möglichkeiten erkundet und werden das weiter tun."

Die Töchter Marion und Tabitha - die leiblich von Parker und ihrem Mann, Broadway-Star Matthew Broderick, 47, abstammen - waren im Juni geboren worden. Das Paar ist seit 1997 verheiratet und hat bereits einen siebenjährigen Sohn, James, mit dem Parker selbst schwanger war.

In jedem Fall genieße sie es sehr, ihre neu geborenen Mädchen selbst zu versorgen, sagte Parker. "Ich liebe den Geruch von Windeln."

Die Schwangerschaft verlief alles andere als ruhig

Die beiden Mädchen hatten in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Ohio das Licht der Welt erblickt. Marion Loretta Elwell Broderick brachte 2,5 Kilogramm auf die Waage, ihre Schwester Tabitha Hodge stattliche 2,7 Kilogramm.

Das Schauspielerpaar hatte eine Leihmutter beauftragt, die Kinder auszutragen, nachdem Parker lange Zeit nicht schwanger geworden war. Die Schwangerschaft der Leihmutter war alles andere als ruhig verlaufen. Im vergangenen Monat hatte sich Parker bitter über Belästigungen beschwert, der die Frau ausgesetzt war. Demnach hatte die Leihmutter anonyme Drohanrufe erhalten. Außerdem sei ihr Computer gehackt worden, hieß es.

Die Behörden ermittelten zudem gegen zwei Polizeibeamte, die angeblich in das Haus der Leihmutter in dem Ort Martins Ferry im Osten Ohios eingebrochen sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, nach "Fotos, Telefonbotschaften und ähnlichem" gesucht zu haben, um Informationen an die Presse zu verkaufen, sagte eine Behördensprecherin.

wal/dpa

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