London - Wenige Wochen nach dem Erscheinen ihres neuen Albums sorgt Joss Stone mit einem Drogengeständnis für eine Kontroverse in der britischen Presse. "Ja, ich rauche Gras", sagte die 23-Jährige dem britischen "Star Magazine".
Die Sängerin erklärte, sie halte Alkohol für "wesentlich gefährlicher" als Marihuana. Unter Alkoholeinfluss prügelten sich die Leute, Marihuana sei dagegen doch eher ein Heilkraut. "Gras hat diesen bösen Stempel aufgedrückt bekommen, aber was ist daran gefährlich?", fügte Stone hinzu. Man bekomme höchstens einen Lachanfall oder werde müde. Außerdem rauche doch "jeder" Marihuana. "Und wer sagt, dass er das nicht tut, ist ein Lügner", sagte sie dem Blatt.
Die Reaktionen blieben wie zu erwarten nicht aus. David Raynes, Chef der britischen Vereinigung zur Drogenbekämpfung, nannte die Aussagen laut "Daily Mail" "sehr schädlich" und wies die Sängerin öffentlich zurecht: Sie solle bedenken, welche Auswirkungen ihre Aussagen besonders auf ihre jungen Fans habe, für die sie ein Vorbild sei. "Sie sollte bei solchen Themen lieber den Mund halten." fügte er hinzu.
seh
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