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13.11.2009
 

Prejean contra King

"Hoffentlich bekommt sie psychologische Hilfe"

Prejean vs. King: "Das ist jetzt unpassend"
Fotos
REUTERS

Zickig, aggressiv, arrogant: Mit ihren übertriebenen Reaktionen brachte eine abgehalfterte Schönheitskönigin die Talklegende Larry King gegen sich auf. Offenbar waren die einfältigen Ausfälle der Carrie Prejean jedoch keine Ausnahme, wie frühere Wegbegleiter berichten.

Los Angeles - "Die Öffentlichkeit bekommt nun endlich einen Eindruck von der wahren Carrie Prejean und ihrer wahnhaften Welt", teilte laut CNN der Direktor der "Miss California USA"-Wettbewerbe, Keith Lewis, mit. "Ihr kindisches Benehmen, ihre negative Einstellung, ihr Sarkasmus, die herablassende Art, ihre Respektlosigkeit und die fortwährenden Lügen, die sie nun zeigte, sind nur ein Bruchteil dessen, was wir mit ihr durchgemacht haben." Er hoffe sehr, dass "sie die psychologische Hilfe bekommen wird, die sie offenkundig braucht", so Lewis.

Die erzkonservative Schönheitskönigin, die vom liberalen Amerika als "Pin-up-Girl der Republikaner" belächelt wird, hatte in der CNN-Talkshow des amerikanischen Fernseh-Routiniers Larry King für einen Eklat gesorgt, als sie auf eine harmlose Frage des Moderators mit ungeahntem Furor reagierte.

King wollte wissen, weshalb sich Prejean im Rechtsstreit über die Kosten ihrer Brustvergrößerung mit den Misswahl-Veranstaltern gütlich geeinigt habe. Sie müsse nicht über Details sprechen, so King, aber warum habe sie es nicht auf einen Kampf vor Gericht ankommen lassen? Prejean, zickig: "Larry, das ist jetzt unpassend. Wirklich." King: "Wie bitte? Unpassend? Ich habe nur eine Frage gestellt." Schließlich drohte sie, das Gespräch vorzeitig abzubrechen.

Der Besitzer des "Miss Universe"-Organisation, Donald Trump, sagte CNN nach der Sendung: "'Unpassend' ist für mich eher eine sexuell besetzte Wendung. Er hat eine sehr, sehr einfache Frage gestellt, und ich war doch ziemlich überrascht, dass sie nicht gesagt hat: 'Hör zu, ich darf diese Frage nicht beantworten.' Stattdessen stürmte sie aus dem Studio."

Larry King jedenfalls war sich keiner Schuld bewusst: "Ich habe nichts falsch gemacht. Ich wüsste nicht, was daran unangemessen gewesen sein sollte. Ich habe einfach meinen Job gemacht", sagte der Journalist "Entertainment Tonight".

jdl

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