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02.12.2009
 

Manche mögen Marihuana

Privatfilm mit kiffender Marilyn Monroe entdeckt

Foto: REUTERS

Faszinierendes Dokument: Bei seinen Recherchen über Marilyn Monroe erstand ein US-Sammler einen vierminütigen Film, auf dem die größte Sex-Ikone aller Zeiten dabei zu beobachten ist, wie sie an einer selbstgedrehten Zigarette zieht - und inhaliert.

New York - 1958 oder 1959, irgendwo in New Jersey: Eine blonde Frau mit Dauerwelle sitzt auf einem Sofa. Sie kichert, prustet und räkelt sich, unterhält sich mit zwei ebenfalls bestgelaunten Damen an ihrer Seite. Irgendwann zieht die gutaussehende Frau an einer selbstgedrehten Zigarette und inhaliert - nicht tief, ein wenig beiläufig, aber offensichtlich mit der gewünschten Wirkung.

Überraschung: Die Frau auf der Couch mit der verzögerten Grobmotorik ist Norma Jeane Baker, besser bekannt als Marilyn Monroe, die zu diesem Zeitpunkt bereits ein Superstar ist und später zur Ikone werden sollte.

Erst jetzt gelangten erste Ausschnitte aus dem stummen und insgesamt vier Minuten langen Werk an die Öffentlichkeit. Der Sammler Keya Morgan hatte den Film für 275.000 Dollar erstanden - bei einem Fotografen, der unter allen Umständen anonym bleiben will.

Der Verkäufer soll Morgan bestätigt haben, dass die Zigarette, an der die Monroe in dem Streifen zieht, tatsächlich Marihuana enthielt. "Es war keine Party", sagte der Mann, "es war nur ein Treffen. Sie wissen schon, komm vorbei, lass uns abhängen", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Fotografen. "Dies ist eine Seite von ihr, die wir noch nie gesehen haben", betont er.

Morgan will das Copyright für den Streifen noch in dieser Woche beim Internetauktionshaus Ebay versteigern. Der Sammler von historischen Fotos, Manuskripten und Dokumenten arbeitet laut eigener Aussage derzeit an einem Film über den Tod der Monroe im August 1962. Er hatte während seiner Recherchen von der Aufnahme gehört und den Besitzer des Films aufgetrieben, der offenbar über ein umfangreiches Archiv verfügt. Monroe soll am Tag ihres Todes geschätzte 50 Schlaftabletten genommen und damit vermutlich Selbstmord begangen haben.

ala/Reuters

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