Kapstadt - Sie ist eine der berühmtesten Frauen, die ihr Heimatland Südafrika je hervorbrachte, deshalb darf Oscar-Preisträgerin Charlize Theron bei der WM-Gruppenauslosung am Freitag in Kapstadt als Gastgeberin der Veranstaltung fungieren.
Bei den Proben für das Event hat die Schauspielerin den Weltfußballverband Fifa kurzfristig aus der Fassung und die Fußballwelt für ein paar Sekunden wieder in Ordnung gebracht: Als Theron bei der Probe der Verlosung die letzte Kugel aus der Schüssel holte, nannte sie zum Entsetzen der Fifa- Verantwortlichen nicht den Namen des noch fehlenden WM-Teilnehmers Frankreich, sondern den des in der Relegation unterlegenen Irland. "Ja, das stimmt, aber es war nur ein Scherz", bestätigte Fifa- Generalsekretär Jerôme Valcke am Mittwoch in Kapstadt.
Frankreich hatte sich in den Entscheidungsspielen gegen Irland durchgesetzt, nachdem Thierry Henry mit einem Handspiel das entscheidende 1:1 in der Verlängerung vorbereitet hatte. Irland hatte daraufhin die Fifa vergeblich gebeten, wegen der umstrittenen Entscheidung als 33. Land an der WM teilnehmen zu dürfen.
Theron ist nicht nur Fußballfan, sie unterstützt den Sport auch in ihrem Heimatland. Ihre Stiftung Charlize Theron's Africa Outreach Project (CTAOP) hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Spielfelder für Jugendliche anzulegen.
Die gebürtige Südafrikanerin Theron hat seit 2007 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ihren Oscar gewann sie 2003 für die Darstellung einer Serienmörderin in dem Film "Monster".
pad/dpa
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