Die Antwort der mehr als 2000 Teilnehmer der Umfrage war ebenso spießig wie unmissverständlich: Unwillkommen im heimischen Umfeld ist vor allem, wer "laut" und "zerstörerisch" ist.
Damit kann die Nummer zwei auf der Negativ-Liste ohne Probleme aufwarten. Sängerin Amy Winehouse machte wie Doherty mit Drogeneskapaden und Gefängnisaufenthalten mehr Schlagzeilen, als mit Chart-Erfolgen. Auch hauptberufliche Busenwunder sind der Umfrage zufolge als Nachbarn nicht gerade der Renner: Platz drei für "Boxenluder" Katie Price.
Es folgen auf Rang vier der rechtsextreme britische Politiker Nick Griffin - und gleich darauf Premierminister Gordon Brown von der Labour-Partei. Platz acht belegt der Musiker Ozzy Osbourne.
Bei den Positiv-Nennungen gewinnt, wer Humor oder Talent hat: Die Liste jener Promis, welche die Briten im Gegenzug gern in ihrer Nähe sähen, führt der Schauspieler und beliebte Comedian Stephen Fry an. Platz zwei belegt die Sängerin Cheryl Cole, gefolgt von der Moderatorin Kirstie Allsopp. Fernsehkoch Jamie Oliver steht auf Platz vier, noch vor Prinz William auf Platz sieben.
Bei ihnen vermuten die Befragten wohl das, was ihnen an denen, die hinter der nächsten Tür wohnen, am liebsten ist: Wenn sie ein Auge auf die umliegenden Grundstücke und Häuser haben - und sich ansonsten um ihren eigenen Kram kümmern.
bea/AFP
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