Los Angeles - Geldnot lässt Promis oder jene, die gern einer wären, bekanntlich vor recht wenig zurückschrecken. Neuestes Beispiel: Die kalifornische Achtlingsmutter Nadya Suleman, die als "Octomom" ihre Achtlinge in TV-Shows zur Schau stellte, inzwischen aber in argen Finanznöten steckt.
Nun macht die alleinstehende Mutter von insgesamt 14 Kindern Werbung für eine besondere Form der Geburtenkontrolle: die Sterilisation von Hunden und Katzen.
"Lass deinen Hund oder deine Katze keine Achtlingsmutter werden. Immer kastrieren oder sterilisieren", steht auf dem Schild, das die US-Amerikanerin am Mittwoch gegen Bezahlung im Vorgarten ihres Hauses in La Habra aufstellte, wie der Internetdienst Tmz.com nun berichtet.
Das Schild ist eine Aktion der Tierschutzorganisation PETA. Suleman erhält im Gegenzug 5000 Dollar und wird einen Monat lang mit vegetarischem Essen versorgt.
Beim Enthüllen des Schildes sagte Suleman Reportern, ihre Kinder hätten ein "liebevolles Zuhause", aber es sei eine traurige Tatsache, dass Millionen Hunde und Katzen in Tierheimen endeten.
Die Sensationsgeburt der Achtlinge im Januar 2009 hatte in den USA zunächst Begeisterung ausgelöst. Als jedoch bekannt wurde, dass die alleinstehende Mutter bereits sechs kleine Kinder aus künstlicher Befruchtung mit Spendersamen hatte, schlug der Jubel in Empörung um. Viele Menschen werfen der arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin vor, die künstlich herbeigeführte Schwangerschaft mit Achtlingen sei unverantwortlich und riskant gewesen. Zudem gab es Kritik, dass Suleman die Kinder ausnutze und in Fernsehshows vorführe.
Im März war bekannt geworden, dass Suleman in finanziellen Schwierigkeiten steckt und möglicherweise aus ihrem Haus ausziehen muss, weil sie mit der Abzahlung in Verzug geraten ist.
siu/dpa
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