New York - Es ist wohl die Figur der hocherotisierten Samantha Jones aus dem Fernseh- und Kinoerfolg "Sex and the City", der man den in Amerika viel diskutierten Frauentypus "Cougar" (zu Deutsch: Puma) zu verdanken hat. So werden Frauen ab Mitte Dreißig bezeichnet, die Beziehungen zu jüngeren Männern unterhalten.
Ein amerikanisches Magazin kam vor dem Kinostart von "Sex and the City 2" auf die Idee, die Darstellerin der Samantha, Kim Cattrall, 53, mit einem Puma auf ihrem Cover zu zeigen. Cattrall weigerte sich - prompt sagte die Illustrierte die Titelgeschichte ab.
"Ich nehme wirklich Anstoß an der Bezeichnung 'Puma'", sagte Cattrall laut US-Blog Jezebel. "Puma hat eine negative Konnotation, und an der Figur Samantha kann ich nichts Negatives finden, weder was ihre Sexualität, ihre Sinnlichkeit noch ihre Art, ihr Leben zu leben, anbelangt. Ich finde nicht, dass sie in Bars herumlungert und auf junge Kerle wartet, auf die sie sich stürzen kann. Aber ich denke, dass Menschen, die mit starken Frauen nicht umgehen können, ihr dieses Label gern verpassen."
Sie habe das Fotoshooting mit dem Puma abgesagt, so Cattrall weiter, "weil ich es als Herabwürdigung empfand. Und weil ich mich geweigert habe, wurde das Cover gecancelt".
Um welches Magazin es sich handelte, verriet Cattrall nicht.
pad
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