Berlin - Als "Musiksensation des Jahres" feiert die "Bild"-Zeitung ihre Meldung vom Dienstag, in welcher der Berliner Rapper Sido bekundet, seinem Großcousin Menowin Fröhlich in Sachen Musikkarriere ein wenig auf die Sprünge helfen zu wollen.
"Ich stehe für alle Fragen, die er hat, zu 100 Prozent an seiner Seite", sagte der 29-jährige Rapper ("Mein Block") dem Blatt. "Ich berate ihn und werde vermeiden, dass er die Fehler macht, die so ein Junge eben macht."
Laut "Bild" wird Sido sogar die erste Platte von Fröhlich produzieren. Die beiden seien bereits in einem Berliner Studio gewesen und hätten einige Stücke eingespielt, hieß es. Menowin werde im Gegensatz zu seinem sieben Jahre älteren Vorbild die meisten Texte auf Englisch singen.
Menowin, der zurzeit in Diskotheken auftritt, zeigte sich "Bild" zufolge "stolz und überglücklich": "Es wird härter werden als auf der DSDS-Bühne. Aber besser. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit." Fröhlichs Großmutter und Sidos Großvater sind Geschwister.
Der in Darmstadt geborene Menowin nahm 2005 und 2009 an der RTL-Castingshow " Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) teil. Eine Festnahme wegen Körperverletzung und Betrugs unterbrach jäh seinen ersten Versuch, zum Popstar aufzusteigen. Der zweite verlief weitaus erfolgreicher: Er kämpfte sich bis ins Finale, unterlag dann allerdings am 17. April 2010 seinem Konkurrenten Mehrzad Marashi. Fröhlich ist Vater von drei Kindern und lebt derzeit in Ingolstadt.
ala/AFP
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