São Paulo - Von wegen "Hang on, Sly": Sylvester Stallone hat nach den Dreharbeiten zu seinem jüngsten Film "The Expendables" in Brasilien offenbar einen Haufen Schulden hinterlassen. Wie die brasilianische Wochenzeitung "Veja" am Sonntag berichtete, steht Stallone bei der örtlichen Beleuchtungsfirma O2, Fahrern, Sicherheitsleuten und anderen Helfern mit insgesamt mehr als zwei Millionen Dollar (1,5 Millionen Euro) in der Kreide.
Seit Mai 2009 versuche O2, das Geld einzutreiben, seit Anfang 2010 seien Stallone und seine Produzenten gar nicht mehr ans Telefon gegangen, hieß es. Mit einem Budget von 63 Millionen Dollar gilt "The Expendables" als der teuerste Film, der je in Brasilien gedreht wurde.
Stallone, der mit seinen Filmen "Rocky" und "Rambo" weltberühmt wurde, stand für "The Expendables" nicht nur vor der Kamera, sondern war zugleich Co-Produzent. Zusammen mit ähnlich muskelbepackten Filmkollegen wie Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Mickey Rourke und Jet Li spielt er eine Gruppe von Söldnern, die ein Land in Südamerika von einem Diktator befreien will.
Die Dreharbeiten fanden zum Großteil in Rio de Janeiro statt. Der Film kommt diesen Monat in den USA in die Kinos.
jdl/AFP
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