Hamburg - Der französische Einwanderungsminister Eric Besson galt nie als Sympathieträger. In den vergangenen Wochen aber ist sein Ansehen bei den Franzosen noch weiter gesunken. Der 52-Jährige ist für die Ausweisung Tausender Roma verantwortlich.
Nun stand die Trauung im Hause Besson an, der Minister wollte seiner 24-jährigen Freundin das Jawort geben. Die Hochzeit war für den 16. September angesetzt, das Land erfuhr davon, nachdem eine französische Zeitung den Ort und die Zeit der Zeremonie veröffentlichte. Wenig später wurde laut der britischen Zeitung "Independent" auf Facebook eine Gruppe gegründet, um "dem Minister eine Lektion zu erteilen" - so wie die französischen Behörden sie den Roma erteilt hätten.
Seit Jahresbeginn hat Frankreich rund 8000 nichtfranzösische Roma teils im Schnellverfahren in ihre Heimatländer Rumänien und Bulgarien zurückgeschickt, allein im Juli waren es fast tausend. Im Sommer hatte die Regierung rund 200 illegale Roma-Lager aufgelöst. Besson gilt als Hardliner, der das Vorgehen in seiner Position unterstützte und immer wieder rechtfertigte.
Die Gruppe ruft dazu auf, die Hochzeitszeremonie des Ministers zu stören. Mehr als tausend Nutzer haben sich ihr inzwischen angeschlossen. Erbost hat die Anhänger vor allem, dass Besson, der hart gegen Ausländer vorgeht, mit Yasmine Tordjman ausgerechnet eine aus Tunesien stammende Frau heiraten will.
"Ich habe den Tag und den Ort der Trauung verschoben, um sicherzustellen, dass das Fest wieder etwas wird, was es eigentlich ohnehin sein sollte - eine private Angelegenheit", zitiert die Zeitung "Independent" den Politiker. "Ich habe keine Angst vor Spott und Scherzen, aber ich sehe nicht ein, dass öffentliche Gelder für den Schutz einer privaten Veranstaltung ausgegeben werden müssen."
Die Zeitung habe die Details zum Fest ohne sein Wissen veröffentlicht. Yasmine Tordjman ist Kunststudentin. Sie ist die Enkelin der früheren tunesischen First Lady Wassila Bourguiba. Der Minister hatte sich im vergangenen Jahr von Sylvie Brunel, einer Universitätsprofessorin, scheiden lassen. Mit ihr hat er drei gemeinsame Kinder.
han
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Na da schreibt wohl jemand eher aus eigener Jugenderinnerung nicht wahr. Die Nürnberger Rassengesetze haben mit Vertreibung und Entrechtung natürlich nichts zu tun. Das man nur einer Gruppe Staatsbürger einen gelben Stern [...] mehr...
Ich gehöre wahrlich nicht zu den großen Amerika-Kritikern. Der große Bruder jenseits des großen Teichs ist mir um ein vielfaches vertrauenswürdiger als das kalte Imperium im Osten. Aber: Die USA als Hort des Humanismus zu [...] mehr...
Wie ich erwähnte, reicht auch nicht das Grundgesetz um alle legislativen Aspekte unserer Gesellschaft zu regeln. Oder haben Sie dort etwas Details über Verkehrsrecht oder Steuerrecht gefunden? Genauso ist es mit EU Erlassen. In [...] mehr...
Sie haben immer noch die Möglichkeit, in ihre Herkunftsländer zu reisen. Und wieso nennen wir die Leute Sinti und Roma, während sie sich dadurch beleidigt fühlen und auf Zigeuner bestehen? Die Zigeuner sind der Meinung, dass es [...] mehr...
Ja, da ist was dran... Lustigerweise können die Franzosen denen die Wiedereinreise nicht verwehren... Spätestens ab 2014 hat sichs dann erledigt. Das ist jetzt aber Ihrerseits ein Schätzer. Im übrigen reicht die [...] mehr...
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