Hamburg - "Die Begegnungen, die ich mit den Menschen hier habe, bewegen mich zutiefst", sagte Jolie dem Fernsehsender CNN am Mittwoch in einem Interview über ihre Reise nach Pakistan. Mit ihrem mehrtägigen Aufenthalt, in dessen Verlauf sie unter anderem mit Premierminister Gilani zusammentraf, wollte die Sonderbotschafterin der Uno-Flüchtlingshilfe UNHCR auf die Not der Flutopfer aufmerksam machen.
Als der Journalist Sanjay Gupta sie fragte, wie sie das Gesehene und Erlebte verarbeite und ob sie den Eindruck habe, die Menschen in den USA seien offen für Gespräche über die Katastrophe, antwortete Jolie, sie spreche darüber mit ihrer Familie, vor allem mit ihrem Lebensgefährten Brad Pitt.
"Ich spreche mit Brad", sagte Jolie. "Er möchte so viel wie möglich über die Sachfragen und jede Reise wissen, die ich mache." Pitt habe sie bereits einmal nach Pakistan begleitet, nach der Erdbebenkatastrophe im Jahr 2005. "Aber, wissen Sie", so Jolie mit verlegenem Lachen, "ich habe nicht viele Freunde, mit denen ich sprechen kann. Eigentlich ist er der Einzige, mit dem ich über so etwas rede."
Sie beziehe aber bereits ihre sechs Kinder in ihre Arbeit als Sonderbotschafterin mit ein. "Ich erkläre ihnen, was man in den Nachrichten sieht. Sie helfen mir beim Kofferpacken und ich erkläre ihnen, warum ich eine Taschenlampe mitnehme und etwas zu essen. Meine Kinder kommen aus diesen Ländern, also möchte ich, dass sie verstehen, was dort passiert."
pad
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