70. Geburtstag Fans feiern Beatles-Ikone John Lennon

Tausende Fans auf der ganzen Welt haben den 70. Geburtstag des 1980 ermordeten Popmusikers John Lennon gefeiert. In seiner Heimatstadt Liverpool wurde dem Gründungsmitglied der Beatles zu Ehren eine Friedensskulptur enthüllt.

AP

Liverpool/New York - "You've got to hide your love away", sang John Lennon in einem berühmten Song der Beatles. Die Fans des 1980 ermordeten Sängers und Songwriters kümmert das wenig: Sie zeigen ihre Liebe auch Jahrzehnte nach Lennons Tod noch mit aller Inbrunst. Tausende Fans in aller Welt haben am Samstag bei unzähligen Veranstaltungen den 70. Geburtstag des Beatles-Mitbegründers gefeiert. Die Feiern sind Teil des "Lennon-Jahres". Lennon wurde vor 70 Jahren geboren, gründete vor 50 Jahren die Beatles, löste sie vor 40 Jahren wieder auf und wurde am 8. Dezember vor 30 Jahren ermordet.

In seiner Heimatstadt Liverpool enthüllten seine erste Frau Cynthia und Lennons Sohn Julian, 47, eine Friedensskulptur. "Ich glaube, die Zeit des Trauerns um seinen Tod ist vorbei. Jetzt ist die Zeit der Freude über sein Leben angebrochen", sagte die geschiedene Lennon-Gattin. Das Denkmal "Frieden und Harmonie" zeigt eine von Musiknoten und Notenlinien umgebene Weltkugel, über die Friedenstauben hinwegfliegen. "Wir sind hier, um Dad zu ehren und für den Frieden zu beten", sagte Lennons Sohn Julian.

Seine zweite Frau Yoko Ono erbaute in Island einen "Imagine"-Tower aus Licht - sie ließ ihn am Samstag erneut leuchten und rief zum Weltfrieden auf. "Give peace a chance" hatte nicht zuletzt John Lennon immer wieder gefordert.

Lennon wurde zwischen 1960 und 1970 als Gitarrist und Sänger der Beatles einer der bekanntesten und erfolgreichsten Musiker der Welt. Nach der Auflösung der Band machte Lennon als Solo-Künstler weiter und wurde mit seiner 1971 veröffentlichten Ballade "Imagine" zur Ikone der Friedensbewegung. Im Zuge seiner in der Band umstrittenen Ehe mit Yoko Ono machte Lennon auch mit Absurditäten und Schabernack Schlagzeilen - vom nackten "Bed-in" mit Yoko über Urschrei-Therapie bis zum Ausrufen des Staats "Nutopia", dessen Nationalhymne aus drei Sekunden Stille bestand und der keine Grenzen, keine Pässe und eine Flagge hat, die komplett weiß ist. Yoko Ono sagte der englischen Zeitung "The Times", für sie bleibe Lennon immer ein "sehr, sehr energischer Typ".

Auch im New Yorker Central Park, unweit des Dakota Buildings, wo der Attentäter Mark David Chapman Lennon erschoss, wurde der Geburtstag des Musikers gefeiert. Auf der Gedenkstätte "Strawberry Fields", benannt nach einem Song der Beatles, wurde eine Plakette mit den Namen von 121 Staaten eingeweiht, die die Stätte als Hort des Friedens unterstützen.

bor/dpa/AFP



insgesamt 9 Beiträge
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wkawollek 09.10.2010
1. Lennon
Verrucht,versoffen,verkifft 'Make love,not war' RIP, John
derKanoniker 09.10.2010
2. Auf der Liste der völlig überschätzten Künstler...
...ist John Lennon ganz oben, in der Gesellschaft von Salvador Dalí, Salman Rushdie und Peter Jackson.
hundini 09.10.2010
3. ^^
Wer früher stirbt, ist länger tot. Diese Welt war kein Verlust, John.
Duende 10.10.2010
4. Wertvolle Ein-Satz-Beiträge
Zitat von derKanoniker...ist John Lennon ganz oben, in der Gesellschaft von Salvador Dalí, Salman Rushdie und Peter Jackson.
Ich nehme nicht an dass sie das weiter ausführen wollen, was natürlich schade ist, sa dass hier ja irgendwie auch ein Diskussionsforum ist.
faustjucken_tk 10.10.2010
5. Geldmacherei
Und sogar die erste Frau meldet sich nochmal. Ekelhafte Beutelschneiderei. Würde Lennon noch leben, er würde auf die Plattenbosse pissen und dieser Mega-Mammut-Hysterie gelangweilt und entnervt den Rücken zudrehen. Seine Yoko hätte er längst zum Teufel geschickt, um mit Schwedischen Models durch die Gegend zu ziehen. Er hätte sich immer noch nicht mit Paul versöhnt, wäre immer noch wütend. Und vor allem hätte er NIEMALS TV-Werbung für Autos gemacht.
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