Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Anklage gegen Phil Rudd: AC/DC-Schlagzeuger soll Auftragskiller bestellt haben

Getty Images

Die neuseeländische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Drummer der Rockband AC/DC erhoben. Phil Rudd soll versucht haben, einen Mord zu arrangieren.

Wellington - Der Schlagzeuger der australischen Hardrock-Band AC/DC soll einen Auftragskiller bestellt haben. Gegen den 60-jährigen Phil Rudd wurde in Neuseeland Anklage erhoben. Laut "Guardian" wirft die Staatsanwaltschaft dem Musiker außer dem Mordauftrag noch andere Delikte vor, darunter den Besitz illegaler Drogen.

Bei einem Gerichtstermin in Tauranga, bei dem Rudd laut "Guardian" barfuß auftrat, äußerte er sich nicht zu den Vorwürfen. Der Zeitung zufolge, die sich auf Gerichtsakten beruft, soll der Musiker versucht haben, einen Mord an zwei Personen in Auftrag zu geben. Die Tat hätte Ende September ausgeführt werden sollen.

Die Polizei bestätigte die Anklagepunkte. Wen Rudd angeblich umbringen lassen wollte und wen er konkret beauftragt haben soll, sagten die Ankläger nicht. Das Gericht setzte Rudd gegen Kaution bis zum nächsten Verhandlungstermin am 27. November auf freien Fuß. Laut BBC drohen ihm im Fall einer Verurteilung wegen der Bestellung eines Auftragsmörders bis zu zehn Jahre Haft.

Fotostrecke

4  Bilder
Schlagzeuger unter Mordverdacht: Phil Rudd in Neuseeland vor Gericht
Rudd lebt seit mehr als 30 Jahren in Neuseeland und betreibt in Tauranga ein Restaurant, "Phil's Place". Er spielt mit einer längeren Unterbrechung seit den Siebzigerjahren mit AC/DC. Die Band, eine der erfolgreichsten Rockgruppen aller Zeiten, wurde von den Brüdern Malcolm und Angus Young gegründet. Malcolm, 61, schied in diesem Jahr aus Gesundheitsgründen aus der Band aus.

Rudd hatte bereits bei Promotion-Aufnahmen zum neuen AC/DC-Album "Rock or Bust" gefehlt. Seine Abwesenheit hatte für Spekulationen gesorgt, nachdem Sänger Brian Johnson zur Begründung einen "familiären Notfall" anführte.

rls/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 16 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. nur...
fatherted98 06.11.2014
...10 Jahre für die Beauftragung eines Mordes...sehr moderates Strafmaß...und das wäre ja schon die Höchststrafe....da könnte Rudd ja noch sein Geld genießen wenn er wieder draussen wäre.
2.
deegeecee 06.11.2014
so müsste die Titelzeile lauten. Das Wort "Killer" impliziert bereits das Morden in fremdem Auftrag.
3. Ein Mythos
Kekser 06.11.2014
trägt sich zu Grabe. The beginning of the end.
4.
SpitzensteuersatzZahler 06.11.2014
Zitat von fatherted98...10 Jahre für die Beauftragung eines Mordes...sehr moderates Strafmaß...und das wäre ja schon die Höchststrafe....da könnte Rudd ja noch sein Geld genießen wenn er wieder draussen wäre.
Die Tat wurde ja nicht ausgeführt. Muss ja alles im Verhältnis zu einander stehen...
5.
cs01 06.11.2014
Zitat von fatherted98...10 Jahre für die Beauftragung eines Mordes...sehr moderates Strafmaß...und das wäre ja schon die Höchststrafe....da könnte Rudd ja noch sein Geld genießen wenn er wieder draussen wäre.
Wenn er seim Geld genießen wollte, dann hätte er ja gar nicht erst so etwas machen sollen. Es ist mir schlichtweg unerklärlich, warum man sein schönes Leben riskiert. Da fällt mir ehrlich gesagt nichts ein, was einen Mord wert wäre. Und jetzt geht er vieleicht in den Knast und seine Ziele, die er mit dem Mord erreichen wollte, kann er wohl vergessen. Die Opfer können sind frei und können ihn auslachen. Aus meiner Sicht eine sehr dumme Aktion, wenn es denn so war.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: