Hamburg - Nachdem das mit der Fernsehkarriere nicht so richtig geklappt hatte, setzte Nadya Suleman durchaus auf andere Mittel, um an Geld zu kommen. Die als "Octomom" bekanntgewordene Kalifornierin promotete einen Milchshake, ließ Nacktfotos von sich machen und bettelte in aller Öffentlichkeit um Unterstützung. Ihr vorerst letzter Versuch, den finanziellen Ruin abzuwenden, ist nun jedoch gescheitert.
Ein Richter lehnte am Dienstag ab, die Mutter von Achtlingen für insolvent zu erklären. Sie habe die dafür nötigen Dokumente nicht eingereicht, berichtete die Zeitung "The Orange County Register". Bis Montag hatte das Gericht Suleman demnach Zeit gegeben, die Unterlagen einzureichen. Die Frist sei verstrichen, ohne dass die "Octomom" sich gemeldet habe, berichtete das Blatt unter Berufung auf Gerichtsprotokolle.
Die Konsequenz: Sulemans Gläubiger können nun ihre Ausstände eintreiben und auch die drohende Zwangsvollstreckung ihres Hauses könne vollzogen werden.
Suleman, die durch die Geburt ihrer Achtlinge im Jahr 2009 bekannt und von US-Medien auf den Namen "Octomom" getauft wurde, ist arbeitslos, alleinstehend und lebt in einem Haus mit ihren insgesamt 14 Kindern. Ende April hatte sie Insolvenz angemeldet und erklärt, sie habe rund eine Million Dollar Schulden, die sie nicht zurückzahlen könne. Die nötigen Unterlagen, um diese Behauptung auch zu beweisen, legte sie aber nicht vor.
Gemäß dem US-Gesetz hätte bei einer sogenannten Insolvenz nach Chapter 7 ein vom Gericht bestellter Bevollmächtigter ihren Besitz gepfändet, um die Schuldner auszubezahlen, bevor sie vom Rest ihrer Schulden befreit worden wäre.
siu/dapd
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