Alec Baldwin und der Gemäldetrick Aus eins mach drei plus eine Million

Er wollte ein Bild - und bekam ein anderes. Nicht witzig, befand Alex Baldwin und verklagte eine Kunsthändlerin. Jetzt hat er sich äußerst vorteilhaft mit der Dame geeinigt.

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Seine Trump-Parodien sind so legendär wie sein gestörtes Verhältnis zu Paparazzi: Alec Baldwin, das ist bekannt, lässt sich nichts gefallen. Jetzt kann der Schauspieler einen Erfolg im Kampf gegen unschönes Geschäftsgebaren verzeichnen.

Bei der Kunsthändlerin Mary Boone hatte Baldwin 2010 das Gemälde "Sea and Mirror" von Ross Bleckner erstanden. Er bezahlte 190.000 Dollar, stellte aber offenbar später fest, dass es sich bei dem gelieferten Werk nicht um das genannte handelte, sondern um eine sehr ähnlich aussehende Variante des Bildes. 2016 zog Baldwin vor Gericht.

Jetzt hat er sich laut einem Bericht der "New York Times" mit der Kunsthändlerin auf eine Entschädigung in siebenstelliger Höhe geeinigt. Von mindestens einer Million Dollar ist die Rede. Zudem bekomme Baldwin auf Basis der außergerichtlichen Einigung zwei Gemälde von Bleckner zusätzlich, schrieb die Zeitung unter Berufung auf dessen Anwalt. Boone äußerte sich bisher nicht zu der außergerichtlichen Einigung.

Für Baldwin kommt die kleine Finanzspritze vermutlich nicht ungelegen, denn er wird erneut Vater: Seine Frau Hilaria, 33, erwartet das vierte gemeinsame Kind, wie beide Anfang November auf Instagram mitteilten: "Unsere Baldwinitos bekommen im Frühling einen neuen Teamkameraden", heißt es da. Baldwin fasst sich kürzer: "Es geht wieder los."

ala/dpa



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