Amanda Bynes über ihren Drogenkonsum "Eine dunkle und traurige Welt"

Amanda Bynes war das "American Sweetheart" der Neunziger. Dann machte der einstige Kinderstar nur noch mit Eskapaden von sich reden. Nun gibt sich die 32-Jährige geläutert - und plant ein Comeback.

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US-Schauspielerin Amanda Bynes hat in einem Interview über ihren Absturz und den damit verbundenen jahrelangen Drogenkonsum gesprochen. Sie habe sich die Texte für ihre Rollen nicht mehr merken können und vor einigen Jahren per Twitter verkündet, sie wolle mit der Schauspielerei aufhören. "Danach habe ich noch mehr Drogen genommen, und es ist eine dunkle und traurige Welt für mich geworden", sagte die 32-Jährige dem US-Magazin "Paper".

Bynes war bis 2014 mehrfach durch seltsames Benehmen in der Öffentlichkeit aufgefallen. Sie wurde mehrere Wochen in einer psychiatrischen Klinik behandelt, weil sie in einer Hausauffahrt einen Gasbehälter entzündet haben soll. Ein Richter übertrug ihrer Mutter zeitweise die Vormundschaft.

Sie habe nun aber seit vier Jahren keine Drogen mehr genommen, wolle wieder Filme drehen und eine Modemarke gründen, sagte Bynes. "Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Ich bin durch ein tiefes Tal gegangen und habe es geschafft und überlebt. Es kann von hier nur aufwärts gehen."

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Amanda Bynes: "American Sweetheart" der Neunziger

Mit ihren langen blonden Haaren und dem breiten Lächeln war Bynes einst das "American Sweetheart" der Neunziger. Im Alter von zehn Jahren wurde sie beim US-Kindersender Nickelodeon unter Vertrag genommen, zwei Jahre später erhielt sie ihre eigene Sendung: "The Amanda Show" wurde zur Erfolgsgeschichte. Bynes gewann vier Jahre in Folge den Kids Choice Award - im US-Fernsehen eine Adelung.

Einer ihrer größten Erfolge war 2003 der Film "Was Mädchen wollen". Es folgte Teeniekomödie auf Teeniekomödie, 2007 gehörte sie laut Forbes-Liste zu den bestverdienenden Hollywoodstars unter 21. Bynes war abonniert auf die tollpatschige, kumpelhafte Blondine, die zum Schluss doch noch ihr Highschool-Sweetheart küssen darf.

wit/dpa

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