Amber Heards Äußerung zur Einwanderungsbehörde Im Ton vergriffen

"Wir sind uns sicher, sie meinte es gut, aber..." - Schauspielerin Amber Heard hat wegen eines fragwürdigen Tweets zur US-Einwanderungs- und Zollbehörde Ärger.

AFP

Schauspielerin Amber Heard gehört zu den entschiedenen Kritikern von Donald Trumps Migrationspolitik - erst vor wenigen Woche reiste sie an die mexikanische Grenze, um gemeinsam mit anderen Prominenten gegen die Trennung von illegal eingewanderten Familien zu protestieren. Doch nun hat die 32-Jährige selbst heftige Kritik ausgelöst.

Der Hintergrund: Am Dienstag wollte Heard bei Twitter offenbar Trumps Einwanderungs- und Zollbehörde, das Immigration and Customs Enforcement (ICE), kritisieren - wählte dafür aber eine fragwürdige Formulierung. "Ich habe gehört, es gibt einen ICE-Checkpoint in Hollywood, ein paar Blocks von meinem Zuhause entfernt. Jeder sollte seine Haushälterinnen, Nannys und Gärtner heute Abend nach Hause fahren", schrieb sie.

Viele Nutzer warfen ihr daraufhin Rassismus vor, wie zahlreiche US-Medien, darunter "E! News" und "People" berichteten. Dabei ging es vor allem darum, dass sie Stereotype bediene - nicht alle Einwanderer seien Nannys, Haushälterinnen oder Gärtner.

Blogger Perez Hilton kritisierte, Heard habe sich total im Ton vergriffen: "Wir sind uns sicher, sie meinte es gut, aber...", schrieb er bei Instagram.

Die Schauspielerin löschte ihren Tweet nach einiger Zeit wieder - und versuchte offenbar, sich zu verteidigen: Die Menschenrechtskrise sei politisiert worden. Deshalb sei es schwierig, eine einfache Äußerung zu machen, ohne dass diese dazu benutzt werde, von den eigentlichen Problemen abzulenken. "Es ist schwer für jeden, von diesem Thema nicht in irgendeiner Form negativ betroffen zu sein", schrieb sie.

bbr

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