Amy Schumer über häusliche Gewalt "Weil ich Angst um mein Leben hatte"

Amy Schumer war zu Gast bei Talkmasterin Oprah Winfrey - und hat über ihre Erfahrungen mit häuslicher Gewalt und Missbrauch gesprochen. Das Fazit der Komikerin: Es kann jede Frau treffen.

AP

Seit gut zwei Monaten ist Amy Schumer mit dem Koch Chris Fischer verheiratet. Doch die Erinnerungen an einen gewalttätigen Ex-Freund sind für die Komikerin, Schauspielerin und Drehbuchautorin immer noch sehr präsent. "Ich kann mich noch genau daran erinnern, auf die Motorhaube eines Autos geschmissen worden zu sein, als ob es vor einer Stunde passiert wäre", sagte die 36-Jährige in einem Interview mit der Moderatorin Oprah Winfrey.

Es habe auch Momente gegeben, in denen sie "vor ihm in Hinterhöfe flüchtete, weil ich Angst um mein Leben hatte", sagte Schumer. Sie habe eine Zeitlang versucht, diese Übergriffe kleinzureden. "Er hat nicht realisiert, wie hart er mich angepackt oder geschüttelt oder geschubst hat", habe sie damals gedacht.

Es gebe keinen bestimmten Typ Frau, dem so etwas passiere, betonte Schumer. Es könne jede Frau treffen. Durch die Erfahrungen mit dem Ex-Freund, dessen Namen sie nicht nannte, sei sie lange Zeit überzeugt gewesen, nicht liebenswert zu sein.

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Amy Schumer: Häusliche Gewalt und Missbrauch

Schumer sprach mit Winfrey auch über einen anderen, weiter zurückliegenden Vorfall mit ihrem damaligen Freund. "Ich habe meine Jungfräulichkeit verloren, während ich geschlafen habe", sagte Schumer - und bezeichnete dies als "Grauzonen-Vergewaltigung".

Damals sei sie 17 Jahre alt gewesen, so Schumer. "Wenn so etwas passiert, denkst du: 'Okay, das ist niemand, den ich in einer Gefängniszelle verrotten sehen will. Aber was er mir angetan hat, war falsch und ich habe nicht zugestimmt.'"

wit/dpa



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