Angeblich mit Waffe bedroht: Fotograf verklagt Justin Bieber und Leibwächter

Paparazzo in Not: Fotograf verklagt Bieber und Leibwächter Fotos
REUTERS

Es war die klassische, brisante Mischung: Ein A-Prominenter, ein Paparazzo, dazu viele übellaunige Bodyguards. Mit einer Waffe soll ein Leibwächter von Justin Bieber einen Fotografen bedroht haben. Der zieht jetzt vor Gericht.

Los Angeles - Die Aufregung war groß, als zwei Leibwächter des Teenie-Idols Justin Bieber auf einen Fotografen losgingen und ihm die Speicherkarte aus seiner Kamera stahlen. Jetzt berichtete das US-Klatschportal TMZ, der Fotograf Jeffrey Binion habe den Künstler verklagt, weil er seine Bodyguards auf ihn gehetzt habe. Auch Biebers Beschützer Hugo H. soll sich vor Gericht verantworten.

Doch damit nicht genug: Binion behauptet, der Leibwächter habe ihn mit einer Waffe bedroht. Demnach habe H. ihn gegen eine Wand geschleudert, ihm an die Kehle gegriffen und dabei eine Waffe gezeigt. Die anderen Security-Leute hätten derweil die Speicherkarte aus seiner Kamera genommen.

Der Fotograf hatte bereits bei einer polizeilichen Befragung nach dem mutmaßlichen Übergriff am 5. Juni erklärt, er sei angegriffen worden, als er versuchte, Bieber vor dem Aufnahmestudio Miami's Hit Factory abzulichten.

Er habe Verletzungen davongetragen, außerdem durch den Schmerz und die Angst psychisch gelitten, so Binion. Zusätzlich seien Behandlungskosten angefallen. Binions Anwalt Russell S. Adler sagte TMZ: "Justin Bieber ist jetzt erwachsen, und so sollte er sich auch benehmen." Der junge Mann müsse erkennen, dass er seine Bodyguards nicht als Waffen missbrauchen könne, die Unschuldigen Schaden zufügten. "Biebers brutales Vorgehen gegen Fotografen muss aufhören, er sollte sich für seine Taten verantworten."

Binion erklärte, der Leibwächter habe keine Arbeitserlaubnis für den US-Bundesstaat Florida und dürfe dort auch keine Waffen tragen. Das Management von Bieber äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Biebers Mannen tätliche Übergriffe vorgeworfen werden. Viermal gab es allein in der vergangenen Woche ähnliche Beschwerden, drei in Miami und eine in Hollywood.

ala

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