Angelina Jolie: "Ich bin immer noch ein böses Mädchen"

Wilde Beziehungen, Drogenexperimente, Grenzerfahrungen: US-Schauspielerin Angelina Jolie hat so einiges erlebt - und ist heute froh, das alles überlebt zu haben. Ihre dunklen Seiten lebt die Hollywood-Schöne laut eigenem Bekunden inzwischen anders aus.

Böses Mädchen: Angelina Jolies dunkle Seite Fotos
AP

Los Angeles - Ihre zweite Ehe mit Schauspielkollege Billy Bob Thornton kann man getrost exzentrisch nennen: Mit ihrem eigenen Blut sollen die beiden Schauspieler schlaue Sprüche über ihr Bett geschmiert haben, um den Hals trugen sie kleine Ampullen mit dem Lebenssaft des Partners.

Jolie gab zu, lesbische Beziehungen gehabt und Erfahrungen mit Drogen gemacht zu haben. Heute ist die 36-Jährige sechsfache Mutter und seit Jahren in einer mehr oder weniger stabilen Beziehung mit Hollywood-Beau Brad Pitt. Als Botschafterin des UNHCR engagiert sie sich für die Belange von Flüchtlingen weltweit.

So ganz vergessen sind die wilden Momente gleichwohl nicht: "Ich bin durch schwere dunkle Zeiten gegangen und habe sie überlebt", sagt die Oscar-Gewinnerin in einem Interview mit dem TV-Magazin "60 Minutes", das am Sonntag auf CBS ausgestrahlt wird.

"Ich bin nicht jung gestorben, ich habe Glück gehabt", so Jolies Erkenntnis. Es habe andere Künstler gegeben, die "bestimmte Dinge" nicht überlebt hätten. Um welche Dinge es sich denn da handele, wollte der Interviewer wissen. Doch die Schauspielerin wollte nicht ins Detail gehen.

"Ich glaube, dass die Leute sich vorstellen können, dass ich das Gefährlichste und Schlimmste getan habe und dass ich aus vielen Gründen eigentlich nicht mehr hier sein sollte", orakelte Jolie. Die Tatsache, dass sie nun Mutter und UNHCR-Botschafterin sei, bedeute aber nicht, dass sie die dunklen Seiten ihrer Persönlichkeit nun völlig negiere.

"Ich bin immer noch ein böses Mädchen", sagte sie und verteilte gleichzeitig ein dickes Lob an ihren Lebenspartner: "Ich habe diese Seite noch, aber sie gehört jetzt Brad." Pitt hatte erst im September im Gespräch mit dem "Parade Magazine" eines der immer wieder kursierenden Trennungsgerüchte zerstreut. "Das Größte und Beste, was ich je getan habe, war, Angie zur Mutter meiner Kinder zu machen", schwärmte er. "Sie ist eine großartige Mutter, ich bin so glücklich, sie zu haben."

ala

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